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Den erfolgreichen Weg weiter beschreiten

Die GiroLive-Panthers Osnabrück stellen sich mit vielen bekannten Gesichtern der Herausforderung 1. Liga: Trainer Mario Zurkowski wird seine erfolgreiche Arbeit der vergangenen drei Jahre fortsetzen und wird sich dabei definitiv auf Melina Knopp, Jenny Strozyk, Emma Eichmeyer, Tonia Dölle und Milica Milosev verlassen können. „Der Verein hat sich um mich bemüht und weiß unsere Arbeit der vergangenen Jahre zu schätzen. Ich fühle mich wohl in Osnabrück und freue mich total auf die Herausforderungen in Liga 1“, so der alte und neue Headcoach.

Trotz seines jungen Alters kann der 31-Jährige auf viele Erfolge zurückblicken. Gerade die abgelaufene Saison war für den Damenbasketball in Osnabrück eine der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte – ein Indiz für die akribische und konsequente Arbeit. Konstanz ist dabei einer der wesentlichen Schlüssel für einen nachhaltigen Aufbau nach dem Abstieg vor drei Jahren.

Der Trainer freut sich, dass bereits fünf tragende Stützen ihre Zusage gegeben haben. Weitere Verlängerungen sind keineswegs ausgeschlossen. „Wir möchten uns in der ersten Liga auf Dauer etablieren. Dabei werden wir aber nicht davon abrücken, unsere Talente an das Bundesliganiveau heranzuführen. Wenn wir mit Demut und Respekt an die Aufgabe herangehen, können wir beweisen, dass dies ein nachhaltiger Weg ist“, sagt Zurkowski.

Mit Melina Knopp bleibt die Mannschaftsführerin und Identifikationsfigur schlechthin dem OSC erhalten. „Sie hat im vergangenen Jahr einen großen Schritt nach vorn gemacht und das Team gut geführt. Ich bin zuversichtlich, dass sie uns auch in der ersten Liga wichtige Impulse geben wird“, lobt der Coach. Auch Jenny Strozyk sei bereit, sich in der ersten Liga zu beweisen. Zurkowski: „Sie wird an dieser Aufgabe wachsen, denn ihre Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen.“ Seit fünf Jahren trainiert er die 19-Jährige. Insofern kann man seiner Aussage, dass sie im Sommer hart arbeiten wird, getrost Glauben schenken.

Eine weitere 19-Jährige im Kader ist Emma Eichmeyer. Sie hat sich im Laufe der Saison immer mehr Spielanteile erarbeitet, durfte schließlich in der Finalserie sogar starten. „Auch sie wird sich ihre ersten relevanten Minuten in der Bundesliga verdienen“, ist sich der Trainer sicher. Tonia Dölle habe sich zu einer guten Zweitligaspielerin entwickelt. „Sie wird im Sommer weiter an ihrer Physis arbeiten, um die gezeigten Leistungen auch in der ersten Liga abrufen zu können. Sie ist sehr fleißig und daher mache ich mir da keine Sorgen“, sagt Zurkowski. Bei Milica Milosev müsse man abwarten, wie der Heilungsprozess verläuft und ab wann sie wieder auf dem Feld stehen kann.

Die tolle Entwicklung der Spielerinnen und des Teams sind auch in der Öffentlichkeit nicht unbemerkt geblieben. „Beim Pokal Top4 haben wir schon angedeutet, dass dieser Weg funktionieren kann.“ Dennoch werde es natürlich eine schwierige erste Saison in der Bundesliga. „Das Spielniveau und auch die individuelle Qualität der Spielerinnen ist deutlich höher in Liga 1. Wir suchen daher Verstärkungen, die neben der entsprechenden spielerischen Qualität vor allem auch charakterlich zu unserem funktionierenden Kern passen und die sich mit unserer Art Basketball zu spielen identifizieren“, beschreibt Zurkowski den Plan.

Ein wichtiges Element in der Talentförderung ist der Aufstieg der Panthers Academy Osnabrück in die 2. Liga Nord. Als ungeschlagener Regionalligameister nimmt das Team von Constanze Wagner das Startrecht in der zweithöchsten Spielklasse wahr. „Um unseren Talenten die bestmögliche Ausbildung ermöglichen zu können, haben wir uns entschlossen, das Team in der 2. Liga antreten zu lassen. So können wir vor allem die U-23-Spielerinnen optimal fördern, die Entwicklung gezielt steuern und den Mädchen aus der WNBL verschiedene Perspektiven bieten. Die zweite Mannschaft in der 2. Liga ist ein weiteres Puzzlestück in unserem Konzept“, erklärt der Headcoach.