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Starke zweite Hälfte in Bad Homburg

Die GiroLive-Panthers Osnabrück haben das letzte Auswärtsspiel der regulären Saison gewonnen. Der Tabellenführer der 2. DBBL Nord drehte beim 71:50 (33:29) in Bad Homburg nach der Pause auf und hatte in Rowie Jongeling seine beste Werferin (16 Punkte). Beide Teams könnten sich schon am 31. März wiedersehen. Dann beginnen die Playoffs um den Aufstieg in die 1. DBBL. Osnabrück trifft in der ersten Runde auf den Tabellenvierten.

In der ersten Halbzeit zeigten die Gastgeberinnen, dass sie durchaus verdient auf Rang 4 stehen. Headcoach Jay R. Brown musste zwar auf Topscorerin Narea Garmendia verzichten, hatte seine Spielerinnen aber gut auf die Niedersachsen vorbereitet. Auf beiden Seiten blieb die Trefferquote dürftig (5:5; 5. Minute). Tonia Dölle und Rowie Rongeling verschafften den Gästen erstmals etwas Luft (11:6; 7.), Bad Homburg holte aber schnell auf (15:13).

Auch im zweiten Viertel blieb es ein Duell auf Augenhöhe. Die Panthers waren zwar leicht überlegen, die Falcons hielten aber angetrieben von Stephanie Furr stets den Anschluss. Beim Stande von 33:29 wurden die Seiten gewechselt. Ein 7:0-Lauf unmittelbar nach der Pause zwang Brown zu einer Auszeit (40:29; 22.). Osnabrücks Vorsprung pendelte sich nun zwischen 11 und 13 Zählern ein, erst gegen Ende des dritten Viertels wurde es nach einem Dreier von Leah McDerment nochmal knapper (50:42; 29.). Mit 53:43 ging es in den letzten Abschnitt.

Tonia Dölle machte schließlich alles klar, als sie innerhalb von zwei Minuten aus einem 60:48 ein 66:48 (37.) machte. Den Schlusspunkt setzte Julia Dzeko, die mit der Panthers-Reserve Meister in der Regionalliga Nord geworden ist, mit ihren Punkten zum 71:50.

Osnabrück hatte weder aus dem Nahbereich (42%) noch aus der Distanz (20%) eine gute Quote, aber die Gastgeberinnen haderten noch mehr mit ihrer Ausbeute. Bei den Rebounds (47:45) und Steals (9:8) hatten die Panthers leicht die Oberhand, auf den Ball passten sie wesentlich besser auf, was 8 gegenüber 20 Ballverluste belegen. 

Mario Zurkowskis Team beendet die Hauptrunde mit einem Heimspiel gegen Alba Berlin (Sonntag, 16.30 Uhr, OSC-Halle A). Unklar ist noch, ob es in der ersten Playoffrunde gegen Bad Homburg oder Rotenburg geht. Rotenburg steht nach diesem Wochenende besser da (12:7) als die Falcons (11:8). Sollte Rotenburg aber das Heimspiel gegen Halle verlieren und Bad Homburg in Mainz gewinnen, würden die beiden Teams noch die Plätze tauschen und es käme am 31. März zum Wiedersehen in Osnabrück. In der anderen Paarung stehen sich die Bergischen Löwen und Halle Lions gegenüber.

Die Viertel im Überblick: 15:13; 18:16; 20:14; 18:7.

Für die Panthers spielten: Esther Borchers, Tonia Dölle (1 Punkte, 8 Rebounds), Julia Dzeko (2), Emma Eichmeyer, Rowie Jongeling (16/2 Dreier), Melina Knopp (8/1), Sarah Olson (9/1), Annemarie Potratz (3/1), Brianna Rollerson (8, 8 Rebounds), Jenny Strozyk (12), Kata Takács (2).