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Panthers zurück in Erfolgsspur

30 gute Minuten haben den GiroLive-Panthers Osnabrück den 15. Sieg in der 2. DBBL Nord beschert: Nach Startschwierigkeiten fiel der Erfolg gegen die Krofdorf Knights am Ende doch standesgemäß aus. Beim 74:43 (35:25) lieferte Emma Eichmeyer mit 14 Punkten und 11 Rebounds in 20 Minuten ein ganz starkes Spiel ab.

Der Tabellenführer hatte sich nach der Pleite in Rotenburg (62:77) viel vorgenommen. Die ersten zehn Minuten erinnerten jedoch an den Auftritt eine Woche zuvor. Obwohl die Gäste nur mit acht Spielerinnen angereist waren, drückten sie dem ersten Viertel ihren Stempel auf. Mit 10:18 ging es in die Viertelpause. „Wir haben da weitergemacht, wo wir in Rotenburg aufgehört haben“, monierte Headcoach Mario Zurkowski.

Emma Eichmeyer läutete dann mit ihrer Energie die Wende ein. Die Gastgeberinnen waren nun in allen Belangen wacher, Jenny Strozyk und Melina Knopp setzten ihre Mitspielerinnen ein ums andere Mal gut in Szene. Sarah Olson fand zu gefürchteter Treffsicherheit zurück, und zur Pause war der Trainer schon besser zufrieden (35:25).

Mit dem Auftakt in die zweite Hälfte machten die Panthers den Deckel drauf. Olson netzte zweimal aus der Distanz ein, unter dem Korb schlossen Brianna Rollerson und Rowie Jongeling erfolgreich ab (45:25; 23. Minute). Für die Knights war fast ausschließlich Leslie Robinson erfolgreich, aber auch sie konnte nicht verhindern, dass der Vorsprung auf 59:35 anwuchs (30.).

Im Schlussabschnitt wechselte Zurkowski viel durch, die Offensive lief dadurch nicht mehr so flüssig. Trotzdem zog er ein positives Fazit: „Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Aber wir müssen nächste Woche gegen Halle in allen Bereichen noch zulegen.“ Vor allem sollten die Panthers weniger Offensivrebounds zulassen (26). Sie leisteten sich sogar mehr Ballverluste (15:13), waren dafür aber bei den Assists (19:8) und Ballgewinnen (10:5) deutlich überlegen. Krofdorf traf zudem nur 6 von 39 Versuchen aus dem Zweipunktebereich sowie 8 von 30 Dreiern. Osnabrück hatte mit 23/36 Zweiern und 8/22 Dreiern deutlich bessere Quoten.

Am Sonntag, 3. März, ist der Tabellenzweite Halle in der OSC-Halle A zu Gast (16 Uhr). Die Löwen haben vor der Saison das Ziel Aufstieg ausgegeben und mit dem 90:71 gegen den bisherigen Tabellenzweiten Bergisch Gladbach reichlich Selbstvertrauen getankt.

Die Viertel im Überblick: 10:18; 25:7; 24:10; 15:8.

Für die Panthers spielten: Esther Borchers, Tonia Dölle (6 Punkte), Julia Dzeko, Emma Eichmeyer (14, 11 Rebounds), Rowie Jongeling (7/1 Dreier), Melina Knopp (9/1), Sarah Olson (14/4), Annemarie Potratz (2), Brianna Rollerosn (6), Tessa Strompen (n.e.), Jenny Strozyk (5/1, 8 Assists), Kata Takßacs (11/1).