< Zurück zur Übersicht

Panthers möchten als Kollektiv überzeugen

Duell um die Tabellenführung in der OSC-Halle A: Die GiroLive-Panthers Osnabrück führen die 2. DBBL Nord mit 13 Siegen aus 14 Spielen an. Am Sonntag, 10. Februar, sind die Bergischen Löwen um 16 Uhr zu Gast. Mit 13 Siegen aus 15 Partien stehen sie nur unwesentlich schlechter da.

Am 7. Oktober hatten sich Jenny Strozyk & Co. mit 76:56 durchgesetzt. Zur Pause (27:34) sah es aber noch nicht nach diesem deutlichen Erfolg aus. Die Löwen starteten anschließend eine beeindruckende Siegesserie, die erst am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen Bad Homburg (75:77) ein Ende fand. Auswärts sind sie noch ungeschlagen.

Dreh- und Angelpunkt ist seit vier Spielen Kristina Puthoff-King (26). Die Verpflichtung der europaerfahrenen Allrounderin (u.a. Rumänien, Frankreich, Spanien) zeigt, wie ernst es den Löwen mit dem Aufstieg ins Oberhaus ist. Sie nimmt 28 Würfe pro Partie und führt die Liga mit durchschnittlich 34,3 Punkten an. Die Niederlage gegen Bad Homburg konnte sie aber trotz 45 Zählern (bei 39 Versuchen aus dem Feld) auch nicht verhindern.

Außer ihr sind Tatiana Tenorio (27 Jahre; 15,2) und Marquisha Harris (25; 15,1 Punkte, 15,4 Rebounds) sowie Magdalena Gawronska (35; 9,6) stets gefährlich. Viktoria Jäger (25) war im Hinspiel mit 17 Punkten beste Löwen-Spielerin. Mit Marquisha Harris steht zudem die beste Rebounderin der 2. DBBL Nord im Kader. Die erfahrene Rotation komplettieren die Französin Majda Ghariani (32), Andrea Kley (25), Luca Marré (23) und Martha Middeler (19).

Die Panthers müssen dieses Mal von Beginn an hellwach sein, um eine Siegchance zu haben. „Gegen Mainz haben wir in der ersten Halbzeit nicht das gezeigt, was uns bisher ausgezeichnet hat“, sagt Trainer Mario Zurkowski. 33:24 stand es zur Pause, ehe eine gute Reaktion folgte und der Sieg gegen das sieglose Schlusslicht doch noch standesgemäß ausfiel (90:40).

Dabei feierte die 14-jährige Frieda Bühner ihr Debüt in der 2. DBBL. Sie ist damit nur einige Monate älter als es Tessa Strompen bei ihrem ersten Spiel  am 25. September 2016 war (13 Jahre). Bühner erzielte gegen Mainz direkt vier Punkte, Strompen (inzwischen 16) steuerte acht Zähler zum Auswärtserfolg bei.

Zurkowski ist klar, dass sein Team nur als Kollektiv gegen die Löwen bestehen kann. Die Zuschauer werden für zusätzliche Kräfte sorgen. „Wir schauen auf uns und sehen zu, dass wir nach dem Ausfall von Topscorerin Milica Milosev unsere Rollen finden und in einen neuen Rhythmus kommen. Wir werden in dieser Woche konzentriert arbeiten, um am Sonntag für eine Überraschung sorgen zu können“, so der Coach.