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Panthers drehen nach der Pause auf

Die GiroLive-Panthers Osnabrück haben nach 20 Minuten Anlaufzeit einen standesgemäßen Sieg in Mainz gefeiert: 90:40 lautete der Endstand nach 40 Minuten, obwohl Schlusslicht ASC bis zur Pause wacker dagegen hielt (33:24). Für große Freude sorgte auch der starke Auftritt der WNBL-Spielerinnen Tessa Strompen (16 Jahre) und Frieda Bühner. Die 14-Jährige erzielte in ihrem ersten Spiel in der 2. DBBL Nord vier Punkte.

Zunächst sah es so aus, als würde die Partie den erwarteten Spielverlauf nehmen. 14:7 hieß es in der 7. Minute, weil Jenny Strozyk, Kata Takács und Brianna Rollerson gut aufgelegt waren. Mainz hatte jedoch nichts zu verlieren und ärgerte Osnabrück im ersten Viertel (21:17). 

Auch im zweiten Viertel war noch reichlich Sand im Getriebe. Bis auf 25:24 verkürzte der ASC (14. Minute). Nun stimmte aber zumindest die Defensive. Mainz erzielte keinen Zähler mehr bis zur Pause. Da die Panthers aber auch keinen ihrer zwölf Versuche von der Dreierlinie einnetzen konnte, war der Vorsprung überschaubar (33:24).

Für zwölf Zähler hatten die Gäste das ganze zweite Viertel benötigt, im dritten Abschnitt dann lediglich zweieinhalb Minuten (45:25). Brianna Rollerson war in diesem Viertel weder am punkten (11) noch am rebounden (8) zu hindern und führte ihr Team zur 61:31-Führung nach 30 Minuten.

Knapp fünf Minuten vor Ende durften dann die Nachwuchstalente auf das Feld. Tessa Strompen punktete umgehend trotz Foul und traf auch den Bonusfreiwurf zum 78:37. Sie legte einen Dreier nach und kam auf insgesamt acht Punkte. Frieda Bühner erzielte ihren ersten Korb zum 87:40 bei noch 56 Sekunden auf der Uhr. „Beide haben das klasse gemacht. Sie haben sich unglaublich auf ihre Minuten gefreut und diese Spielfreude aufs Feld gebracht“, lobte Trainer Mario Zurkowski. „Das war ein schöner Abschluss der Partie.“

Weil die Bergischen Löwen (13:2-Bilanz) gegen Bad Homburg verloren haben, steht sein Team wieder an der Tabellenspitze der 2. DBBL Nord (13:1). Am kommenden Sonntag, 10. Februar, empfängt Osnabrück den Verfolger um 16 Uhr in der OSC-Halle A.

Die Panthers waren mit Ausnahme der Dreierquote (3/23, 13%) in allen Statistiken überlegen. Besonders die 23 Offensivrebounds und 16 Steals stechen heraus. 

Für Osnabrück spielten: Esther Borchers (6 Punkte), Frieda Bühner (4), Tonia Dölle (4), Julia Dzeko (5/1 Dreier), Emma Eichmeyer (7), Rowie Jongeling (9, 11 Rebounds), Melina Knopp, Sarah Olson, Brianna Rollerson (21, 15 Rebounds), Tessa Strompen (8/1), Jenny Strozyk (13, 4 Assists, 5 Steals), Kata Takács (13/1).