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Panthers überzeugen defensiv

Die GiroLive-Panthers Osnabrück haben auch das zweite Spiel des Jahres gewonnen. Nach dem Offensivspektakel gegen Opladen (101:81) setzte sich das Team von Mario Zurkowski und Stefan Eggers in einer defensiv geprägten Partie mit 64:48 (33:23) bei den Bender Baskets Grünberg durch. Außer Topscorerin Sarah Olson (13 Zähler an alter Wirkungsstätte) punkteten auch Tonia Dölle (11) und Kata Takács (10) zweistellig.

Die Gäste benötigten einige Minuten, um den anfänglichen Rückstand aufzuholen und schließlich auszugleichen (14:14; 10. Minute). „Wir hatten keinen Rhythmus, und Grünberg hat das defensiv gut gemacht“, sagte Zurkowski. Weil aus der Distanz nichts fiel (1/15 Dreier im gesamten Spiel), mussten sich die Panthers ihre Punkte durch schnelles Umschalten von Verteidigung auf Angriff verdienen. Hier tat sich vor allem Kata Takács hervor, die all ihre zehn Zähler vor der Pause erzielte. Die intensive Defense war der Schlüssel zur 33:23-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte der Tabellenführer an die gute Phase aus dem zweiten Viertel an. Erneut ließen Emma Eichmeyer & Co. nur neun Punkte zu. Der Ball wurde im Angriff gut bewegt, so dass der Vorsprung auf 51:32 (30.) anwuchs. Im Schlussabschnitt hatte Osnabrück alles im Griff und kam zum ungefährdeten 64:48-Erfolg beim Tabellenvierten.

Rowie Jongeling konnte nach einer Pause gegen Opladen immerhin zehn Minuten mitwirken, auch Melli Knopp biss auf die Zähne und war einsatzbereit. Dafür hat sich Milica Milosev beim Kampf um einen Rebound eine Knieverletzung zugezogen. Eine Diagnose soll am Montag Aufschluss darüber geben, wie lange sie ausfallen wird. „Das ist bitter. Sie ist eine Schlüsselspielerin“, so Zurkowski. Milosev ist ebenso wie Brianna Rollerson Topscorerin der Panthers (13,6 Punkte).

Die schwache Dreierquote (6%) ist untypisch für die Panthers in dieser Saison, auch an der Freiwurflinie ließen sie einige Punkte liegen (17/25). Bei den Rebounds hatten sie das Nachsehen (37:42), bei den Assists (8:7) und Steals (12:8) aber die Nase vorn. Beide Teams leisteten sich 15 Ballverluste.

Nach einem spielfreien Wochenende geht es am 2. Februar beim sieglosen Schlusslicht in Mainz weiter. Osnabrück führt die Tabelle der 2. DBBL Nord-Ost weiter an (12:1-Bilanz), die Bergischen Löwen (ebenfalls 12:1) bleiben aber dran.

Für die Panthers spielten: Esther Borchers, Tonia Dölle (11 Punkte), Julia Dzeko, Emma Eichmeyer (5), Rowie Jongeling (4), Melina Knopp (8, 3 Assists), Milica Milosev, Sarah Olson (13/1 Dreier), Brianna Rollerson (7, 7 Rebounds), Tessa Strompen, Jenny Strozyk (6, 3 Steals), Kata Takács (10).