< Zurück zur Übersicht

Panthers bezwingen Tigers

Zehnter Sieg in Serie: Die GiroLive-Panthers Osnabrück haben sich bei den TG Neuss Tigers mit 85:69 (48:37) durchgesetzt. Die Trainer Mario Zurkowski und Stefan Eggers konnten sich wieder einmal auf die Ausgeglichenheit ihres Kaders verlassen, fünf Spielerinnen erzielten zwischen 11 und 16 Punkten.

Das erste Viertel stand ganz im Zeichen zweier deutscher „Raubkatzen“: Franziska Worthmann verbuchte zehn Zähler für die Tigers, Melina Knopp acht für die Panthers. Am Ende der zehn Minuten lagen die Gastgeberinnen knapp vorne (19:21).

Im zweiten Viertel war der Offensivdrang der Panthers nicht zu bremsen: Ein 16:3-Lauf in den ersten vier Minuten bescherte dem Team aus Niedersachsen den 35:24-Zwischenstand. „Wir haben intensiv gespielt und den Grundstein für den Erfolg gelegt“, freute sich Zurkowski. An diesem Abstand änderte sich bis zur Halbzeit nichts, Osnabrück behauptete eine 48:37-Führung. Melina Knopp und Milica Milosev hatten bereits 13 Punkte auf dem Konto, Brianna Rollerson 10. 

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel hatte Neuss die beste Phase, verkürzte auf 48:44. „Da hat uns offensiv und defensiv die Intensität gefehlt“, bemängelte der Coach. Punkte von Tonia Dölle und Rowie Jongeling zum 52:44 (24. Minute) verschafften dem Tabellenführer wieder etwas Luft. Als Franziska Worthmann einen Dreier plus Foul einnetzte (insgesamt 26 Punkte), hätten die Panthers die Kontrolle über das Spiel beinahe verloren (58:52; 28.). Doch Jenny Strozyk erzielte zwei Körbe in Folge, Melina Knopp und Brianna Rollerson erzielten mit Freiwürfen den 65:52-Zwischenstand nach 30 Minuten. „Jenny hat ein Zeichen gesetzt und Gas gegeben“, lobte der Trainer die 18-Jährige.

Auch im Schlussabschnitt steckten die Gastgeberinnen nie auf, Tonia Dölle & Co. hatten aber stets eine passende Antwort parat. Der zehnte Sieg im zehnten Spiel geriet nicht mehr in Gefahr. „Wir sind ruhig geblieben und haben das Spiel diszipliniert zu Ende gebracht“, so Zurkowski. 

Obwohl Osnabrück im zweiten Durchgang keinen Dreier mehr traf (0/5), war die Quote mit 7/18 durchaus akzeptabel (Neuss 7/22). Unter dem Korb und aus der Mitteldistanz hatten die Gäste die deutlich bessere Quote (26/53 vs 19/54), nur bei den Freiwürfen ließ die Ausbeute zu wünschen übrig (12/20 vs 10/13). Bei den Rebounds (44:37) waren die Panthers vor allem dank Rollerson (15) und Jongeling (10) besser, auch bei den Assists hatten sie leichte Vorteile (20:17). Neuss gelangen 20 Ballgewinne, Osnabrück nur 15. Zudem verloren die Panthers den Ball 21-mal, die Tigers nur 17-mal.

Bereits am Sonntag, 16 Uhr, stehen sich beide Teams erneut gegenüber. Mit der Partie in der OSC-Halle A beginnt die Rückrunde.

Für Osnabrück spielten:Esther Borchers, Tonia Dölle (12 Punkte/2 Dreier), Julia Dzeko, Emma Eichmeyer (4), Rowie Jongeling (7, 10 Rebounds), Melina Knopp (16/3, 3 Steals), Milica Milosev (15/2), Brianna Rollerson (11, 15 Rebounds), Tessa Strompen, Jenny Strozyk (14, 6 Assists, 3 Steals), Kata Takács (6).