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Panthers möchten Verfolger Halle auf Distanz halten

Gipfeltreffen, Raubkatzen-Duell oder Aufeinandertreffen zweier Aufstiegskandidaten: Für die Partie der GiroLive-Panthers Osnabrück bei den GISA LIONS SV Halle treffen mehrere Umschreibungen zu. Am Samstag um 18 Uhr werden die Niedersachsen zum ersten Mal in dieser Saison – auch aufgrund der Verletzungssorgen – nicht als Favorit in ein Spiel gehen.

Die Löwen haben den sofortigen Wiederaufstieg in die 1. DBBL als Ziel ausgegeben. Mit einer 7:1-Bilanz sind sie dem ungeschlagenen Team (8:0) von Mario Zurkowski und Stefan Eggers auf den Fersen. Nur bei dem Tabellenzweiten Bergischen Löwen (8:1-Bilanz) am zweiten Spieltag mussten die Schützlinge von José Araujo das Feld als Verliererinnen verlassen (72:81), seitdem gab es sechs Siege in Serie. Zu Hause ist Halle also noch ungeschlagen.

Gleich fünf Spielerinnen punkten im Schnitt zweistellig. Die Amerikanerin Christin Mercer überzeugt in einigen Kategorien (16,9 Punkte/10,1 Rebounds/3 Assists/1,5 Blocks). Ieva Kazlauskaite (Litauen; 13,7 Zähler) schließt sehr sicher aus dem Zweierbereich ab (62% Wurfquote), Barbara Kasperkova (Tschechien) steht in Sachen Punkten kaum nach (13,3). Die Griechin Dimitra Kampouraki kommt auf 10,8 Zähler. Sie hat allerdings die vorherigen vier Spiele verpasst und ist jetzt erst wieder ins Training eingestiegen. Jalea Bennett (USA; 10,0 Punkte) komplettiert das Quintett. Alle fünf holen zudem zwischen 2,3 und 3,3 Steals pro Begegnung und sind damit in den Top 8 der 2. DBBL Nord-Ost vertreten. 

Ein gutes Omen könnte das Pokalspiel sein: In der ersten Runde am 15. September hatten sich die Panthers mit 70:53 bei den Lions durchgesetzt. Allerdings ist unklar, ob Brianna Rollerson und Sarah Olson mitwirken können. Beide haben auch schon am vergangenen Wochenende bei Alba Berlin (88:53) gefehlt.