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Osnabrück gewinnt das Topspiel

Drei Viertel verloren, das Spiel trotzdem gewonnen: Die GiroLive-Panthers Osnabrück haben sich den 81:73 (32:35)-Sieg gegen die Elangeni Falcons Bad Homburg hart erarbeitet. Schlüssel zum siebten Erfolg im siebten Spiel war das dritte Viertel, das die Gastgeberinnen mit 30:16 bestimmten. „Wir haben eine Weile gebraucht, um unser Spiel anzupassen. Ohne Brianna Rollerson müssen wir eine andere Balance finden. Rowie, Toni und Emma haben sie gut ersetzt“, lobte Trainer Mario Zurkowski.

Schon im ersten Viertel zeigte sich, dass der Tabellenvierte den Panthers alles abverlangen wird. „Wir hatten zwar gute Aktionen in der Offensive, aber eine miserable Trefferquote“, so Zurkowski. 16:17 lautete der Zwischenstand nach 10 Minuten. Bis auf zehn Zähler wuchs der Rückstand an (16:26; 13.). Nach einer Auszeit stellte Osnabrück die Gäste in der Defensive vor andere Herausforderungen, nach und nach verringerte sich der Abstand (32:35). „Wir haben uns vorgenommen, aggressiver zu beginnen. Und wir wussten, dass unsere Dreier fallen werden“, so der Trainer. 

Es dauerte bis zur 24. Minute, ehe Rowie Jongeling die Führung zurückeroberte (39:38). Mit dem ersten Dreier durch Jenny Strozyk war der Bann gebrochen, Sarah Olson und Emma Eichmeyer machten es ihr nach und bauten den Vorsprung auf 57:49 aus (29.). Den Schlusspunkt unter das starke Viertel setze Melina Knopp aus der Distanz (62:51). „In dieser Phase haben uns die Zuschauer ungemein gepusht. Gerade wenn man im Hintertreffen ist, setzt die Unterstützung zusätzliche Energie frei. Das war ganz wichtig“, freute sich der Coach über die Stimmung der 450 Zuschauer. 

Die Panthers hatten zwischenzeitlich 15 Punkte Vorsprung (68:53; 33.), Bad Homburg kämpfte aber weiter um jeden Ball und verringerte den Abstand (76:70; 38.). Melli Knopp und Sarah Olson trafen in dieser wichtigen Phase entscheidende Würfe und machten den Heimsieg perfekt. „Den haben wir uns als Team erarbeitet“, sagte der Trainer. Außer den drei „Großen“ sprach Zurkowski auch Aufbauspielerin Jenny Strozyk ein Sonderlob aus: „Sie hat gegen Alexandra Polishchuk einen hervorragenden Job gemacht und unser Spiel gut organisiert.“  

Obwohl Brianna Rollerson fehlte, holten die Panthers mehr Rebounds (39:37). Beide Teams leisteten sich 13 Ballverluste, bei den Steals war es fast ausgeglichen (8:9). 21 Assists auf Seiten der Osnabrückerinnen (Bad Homburg vier) sprechen für gutes Teamplay. Während die OSC-Frauen vor der Halbzeit bei 0/7 aus der Dreierdistanz standen, waren es am Ende 7 Treffer bei 22 Versuchen.

Nach einem spielfreien Wochenende treten die Niedersachsen am 24. November bei Alba Berlin an.

Für die GiroLive-Panthers spielten:Esther Borchers (nicht eingesetzt), Tonia Dölle (14 Punkte, 2 Steals), Julia Dzeko (n.e.), Emma Eichmeyer (11/1 Dreier), Rowie Jongeling (14, 13 Rebounds, 3 Blocks), Melli Knopp (9/2), Milica Milosev (6, 2 Steals), Sarah Olson (11/3), Annemarie Potratz, Jenny Strozyk (11/1, 5 Assists) und Kata Takács (5).