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Panthers melden sich nach Pause spielfreudig zurück

Die GiroLive-Panthers Osnabrück haben sich nach dem spielfreien Wochenende eindrucksvoll zurückgemeldet: Gegen die Bender Baskets Grünberg gelang dem Tabellenführer der 2.DBBL Nord-Ost ein 91:57 (44:27)-Heimsieg. „Wir sind erfolgreich, wenn wir als Team funktionieren.  Das gelingt uns zurzeit ganz gut, deswegen stehen wir auch ganz oben“, sagte Trainer Mario Zurkowski.

Bereits der erste Korb war ein Beweis dafür. Sarah Olson wurde mustergültig in der linken Ecke freigespielt und traf aus der Distanz. Als Jenny Strozyk nach noch nicht einmal fünf Minuten zum 10:2 einnetzte, nahm Grünbergs Trainerin Aleksandra Heuser die erste Auszeit. Brianna Rollerson (5 Rebounds) und Kata Takács (7 Rebounds) packten unter den Körben zu und trugen damit maßgeblich dazu bei, dass die Panthers das Viertel mit einer 24:7-Führung beendeten.

Der Start in das zweite Viertel war alles andere als optimal. Die Gäste verkürzten auf 25:20, ehe Milica Milosev für Erleichterung bei den 550 Zuschauern sorgte (28:20; 15. Minute). Nach weiteren Punkten durch Olson, Strozyk und Rollerson reagierte Grünberg mit einer Auszeit (36:21; 16.). 44:27 lautete der Spielstand beim Seitenwechsel.

Nach der Pause gelang es keinem Team, einen Lauf zu starten. Die Baskets punkteten fast ausschließlich durch Amy Patton (Insgesamt 30 Zähler) und A’Lexxus Davis, bei den Panthers gab Tonia Dölle offensiv den Ton an. Der Vorsprung blieb konstant (61:43; 30.). Im Schlussviertel drehte Melli Knopp auf und erzielte all ihre acht Zähler. Auf Seiten der Gäste war Amy Patton für elf der 14 Punkte verantwortlich. Osnabrück beendete das Spiel mit einem 9:0-Lauf in den letzten 90 Sekunden und fuhr den 91:57-Sieg ein. „Es war klar, dass Grünberg uns viel abverlangen wird. Wir haben uns aber nie aus der Ruhe bringen lassen, gut den Korb attackiert und dadurch Zugriff auf das Spiel bekommen. In der Transition stimmte das Spacing, und die freien Räume haben wir gut ausgenutzt“, lobte Zurkowski.

Das gute Spacing führte auch zu der starken Dreierquote von 45 Prozent (9/20). Auch bei den Freiwürfen (18/22) hatten die Panthers ein sicheres Händchen. 17 Assists sprechen für Team-Basketball, 14 Ballgewinne für eine druckvolle Verteidigung. Einzig bei den Rebounds (40:39) war die Statistik ausgeglichen, weil Grünberg zu 17 Offensivrebounds kam.

Am kommenden Sonntag sind die Panthers in Opladen gefordert.

Für Osnabrück spielten: Esther Borchers (2 Punkte), Tonia Dölle (19/1 Dreier), Julia Dzeko, Emma Eichmeyer (4), Rowie Jongeling (2), Melli Knopp (8), Milica Milosev (12/2), Sarah Olson (15/4), Annemarie Potratz (3 Steals), Brianna Rollerson (15, 16 Rebounds), Jenny Strozyk (8, 5 Assists), Kata Takács (6).