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Osnabrück nimmt Favoritenrolle gegen Mainz an

Spitzenreiter gegen Tabellenschlusslicht: Die Favoritenrolle

liegt bei den GiroLive-Panthers, wenn das Team von Mario Zurkowski und Stefan

Eggers an diesem Sonntag den ASC Theresianum Mainz empfängt. Während Osnabrück

die drei bisherigen Spiele überzeugend gewonnen hat, sind die Gäste stets als

Verlierer vom Feld gegangen. Sprungball ist um 16 Uhr in der OSC-Halle A.

 

Als Aufsteiger geht es für Mainz vom ersten Spieltag an um

den Klassenerhalt. Bad Homburg (60:92) und Grünberg (53:112) haben dem ASC aber

direkt die Grenzen aufgezeigt, auch gegen Liganeuling Alba Berlin war trotz 25

Punkten von Patricia Sagerer nichts zu holen (63:79). In der Partie fehlte

allerdings die Amerikanerin Pearl Henriquez, die gegen Grünberg mit 17 Zählern

Topscorerin war. Weitere Stützen des Teams von Trainerin Natascha Stergiou sind

die ehemalige Bundesligaspielerin Katharina Schnitzler (5,7 Rebounds), die

Kanadierin Lauren Mortier (2,5 Steals) sowie Antonia Filipova (6,3 Rebounds),

Hannah Finke (8,7 Punkte) und Amina Pinjic (8,0).

 

In Osnabrück haben die Gäste nichts zu verlieren und können

ohne Druck aufspielen. Die Panthers hingegen möchten von Beginn an ihr

schnelles Pass- und Umschaltspiel aufziehen und für klare Verhältnisse sorgen.

Im ersten Heimspiel in der mit 650 Zuschauern ausverkauften OSC-Halle A gelang

das sehr gut (95:60 gegen Rotenburg). Auch beim jüngsten 76:56-Erfolg in

Bergisch Gladbach kamen sie so zum Erfolg – allerdings erst nach der Pause

(27:34). Mit 264 erzielten und nur 171 kassierten Punkten stellen Sarah Olson

& Co. die beste Offensive und Defensive der 2. DBBL Nord-Ost.

 

Verzichten muss Zurkowski nur auf Emma Eichmeyer, die nach wie

vor mit der deutschen U-18-Auswahl bei den Youth Olympic Games 2018 in Buenos

Aires weilt. Ansonsten

möchte der Coach allen Spielerinnen früh eine Chance geben und versuchen, die

Spielzeit gut auf zwölf Schultern zu verteilen.