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Osnabrück spielt nach der Pause stark auf

Die GiroLive-Panthers Osnabrück haben sich im Duell der ungeschlagenen Raubkatzen durchgesetzt: Das Team von Headcoach Mario Zurkowski steigerte sich nach dem Seitenwechsel deutlich und ging auch am Ende des dritten Spiels binnen einer Woche als Sieger vom Feld. 76:56 (27:34) lautete der Endstand bei den Bergischen Löwen. „An die Leistung aus der zweiten Halbzeit müssen wir anknüpfen“, forderte der Trainer, dem durchaus bewusst war, dass die Partien zuvor in Krofdorf (93:56) und gegen Rotenburg (95:60) Kräfte gekostet hatten.

Milica Milosev war es vorbehalten, in der 5. Minuten die ersten Punkte für die Panthers zu erzielen (3:5). Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie (10:9; 8. Minute), in der sich die Gastgeberinnen gegen Ende des Viertels einen kleinen Vorsprung erspielen konnten (11:14). „Wir haben den Ball nicht so gut bewegt und dadurch auch keine guten Würfe bekommen“, monierte Zurkowski.

Als Viktoria Jäger, die vor der Pause nicht in den Griff zu kriegen war (12 Punkte), zum 23:30 (17.) einnetzte, griff der Panthers-Coach mit einer Auszeit ein. Bergisch Gladbach erhöhte jedoch auf 25:34, ehe Jenny Strozyk kurz vor dem Halbzeitsignal mit ihren Punkten sieben und acht auf 27:34 verkürzte. Die Löwen erwiesen sich als der erwartet unangenehme Gegner, der zuvor schon Titelanwärter Halle geschlagen hatte.

Der Start in die zweite Hälfte hätte kaum besser gelingen können: Mit intensiver Verteidigung provozierten die Gäste Ballverluste. Jermaine Barnes nahm direkt eine Auszeit, Osnabrück kam trotzdem nach einem Steal und Punkten von Milica Milosev zum Ausgleich (34:34; 22.). Viktoria Jäger erlöste das Heimpublikum (23.), der Tabellenführer ließ sich davon aber nicht beirren und setzte sich nach einem Dreier von Melli Knopp auf 48:43 (28.) ab. Mit 50:45 ging es in den finalen Spielabschnitt. Mit einem 10:0-Lauf schafften die Panthers schnell klare Verhältnisse (60:45; 33.). Barnes reagierte mit einer Auszeit, und sein Team verkürzte auf 60:49. Doch Tonia Dölle gab die passende Antwort. Spätestens als Melli Knopp aus der Distanz zum 65:49 (36.) traf und Brianna Rollerson im folgenden Angriff zum 67:49 nachlegte, war der Widerstand der Löwen gebrochen.

Obwohl Brianna Rollerson (19 Rebounds) und Rowie Jongeling (9) unter den Körben präsent waren, ging das Reboundduell an die Gastgeberinnen (42:51). Bei den Assists (17:10), Steals (10:4) und Blocks (8:3) waren die Panthers klar besser. Auch leisteten sie sich nur 9 Turnover, die Löwen verloren den Ball 18-mal. Während Osnabrück zehnmal aus der Distanz einnetzte (bei 35 Versuchen), gelang Bergisch Gladbach nur ein Dreier (bei 21 Versuchen).

Für Osnabrück spielten: Esther Borchers (nicht eingesetzt), Tonia Dölle (11 Punkte/1 Dreier), Julia Dzeko (n.e.), Rowie Jongeling (9 Rebounds, 3 Blocks), Melli Knopp (12/4), Milica Milosev (13/1), Sarah Olson (17/2), Annemarie Potratz, Brianna Rollerson (9, 19 Rebounds, 3 Steals), Tessa Strompen (n.e.), Jenny Strozyk (14/2, 7 Assists), Kata Takács.