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GiroLive-Panthers lassen Krofdorf keine Chance/Osnabrück muss in der dritten Pokalrunde in Rendsburg antreten

Gelungener Saisonauftakt für die GiroLive-Panthers: Trainer Mario Zurkowski und sein Team sind mit einem 93:54 (50:30)-Erfolg bei den Krofdorf Knights nach Osnabrück zurückgekehrt. Mit diesem Sieg haben sich Tonia Dölle & Co. direkt an die Spitze der 2. DBBL Nord-Ost gesetzt.

Es dauerte gerade einmal 13 Sekunden, ehe Brianna Rollerson die ersten Panthers-Punkte in der Saison 2018/2019 erzielte. Die Amerikanerin (6 Punkte) und Milica Milosev (7) waren direkt offensiv gut aufgelegt, „mit der Einwechslung von Melli Knopp und Annemarie Potratz ist auch die Intensität in der Defensive gestiegen“, berichtete Zurkowski. 19:12 hieß es nach zehn Minuten.

Bis zur 15. Minute hielt Krofdorf dank Leslie Robinson und Chelsea Small den Anschluss (29:24). Dann gelang den Gästen der vorentscheidende Lauf. „Wir sind offensiv in den Rhythmus gekommen, haben den Ball gut geteilt und das Tempo kontrolliert“, lobte der Headcoach. Vier Dreier in Folge sorgten für einen 43:28-Vorsprung, Kata Takács erzielte den 50:30-Halbzeitstand.

„Wenn du zur Pause so hoch führst, ist es nicht leicht, die Spannung hochzuhalten. Uns ist es aber gelungen, und wir haben den Sack im dritten Viertel zugemacht“, freute sich Zurkowski, dessen Team sich auf 74:36 (26.) absetzte, obwohl es aus der Distanz nicht mehr so gut lief. Im Schlussabschnitt wechselten beide Teams viel durch. Sieben Minuten vor Schluss durfte auch Tessa Strompen erstmals für die Panthers auf das Feld. Zwei Tage vor ihrem 16. Geburtstag erzielte sie ihre ersten Punkte für Osnabrück (90:53; 38.). Ein Sonderlob ging an Milica Milosev, die nicht nur aufgrund ihrer 21 Zähler zu gefallen wusste, sondern auch defensiv eine „klasse Partie“ abgeliefert hatte. Zweistellig punkteten ebenfalls Brianna Rollerson (19), Jenny Strozyk (12) und Sarah Olson (11).

Ein Blick auf die Statistik zeigt viele Werte, die das Trainerduo Mario Zurkowski/Stefan Eggers freuen: 44:33 Rebounds, davon 21 offensiv. Die Gäste erlaubten sich lediglich acht Ballverluste und kamen zu zwölf Steals. 19 Assists sprechen zudem für gutes Teamplay. Einzig bei der Dreierquote – 7/30 nach 6/16 zur Pause – und bei der Freiwurfquote (12/18) hatten die Panthers schlechtere Werte als die Knights.

Für Osnabrück spielten: Esther Borchers, Tonia Dölle (8), Emma Eichmeyer (2), Rowie Jongeling (6, 10 Rebounds, 3 Blocks), Melli Knopp (5/1 Dreier, 4 Steals), Milica Milosev (21/3), Sarah Olson (11/3), Annemarie Potratz, Brianna Rollerson (19, 11 Rebounds), Tessa Strompen (3), Jenny Strozyk (12, 7 Assists), Kata Takács (6).

Erstes Panthers-Heimspiel am Mittwoch

Viel Zeit, um sich über den 93:54-Auftaktsieg in Krofdorf zu freuen, bleibt den GiroLive-Panthers Osnabrück nicht. An diesem Mittwoch, 3. Oktober, kommen die Avides Hurricanes Rotenburg in die OSC-Halle A. Spielbeginn ist um 16 Uhr.

Der erste Heimspielgegner hat die Playoffs als Ziel ausgegeben. „Ich denke, dass Rotenburg uns deutlich mehr fordern wird. Es ist ein ambitioniertes Team mit viel Qualität“, lautet Mario Zurkowskis Einschätzung. Alecia Cooley, Kama Griffitts und Pia Mankertz sollen die Mannschaft führen. Alle drei punkteten beim Auftakt zweistellig, konnten die 59:66-Niederlage gegen die Bergischen Löwen aber nicht verhindern. Neu an der Seitenlinie ist Christian Greve, der seit 2015 für die Artland Dragons Quakenbrück in der ProB und NBBL tätig war.

Für die Panthers ist es das erste Spiel vor eigenem Publikum seit dem verlorenen zweiten Finalspiel gegen Wolfenbüttel am 22. April. „Ich muss meine Spielerinnen nicht zusätzlich motivieren. Wir freuen uns wahnsinnig, endlich wieder zu Hause zu spielen und hoffen auf zahlreiche Unterstützung auf der Tribüne“, sagt der Trainer.

Aller guten Dinge sind drei: Osnabrück muss in der dritten Pokalrunde in Rendsburg antreten

Wieder ein Auswärtsspiel: Die GiroLive-Panthers Osnabrück müssen in der dritten Pokalrunde beim BBC Rendsburg (2. Regionalliga Nord) antreten. Die Viertelfinalisten werden am Wochenende 8./9. Dezember ermittelt.

Das Team von Trainer Mario Zurkowski war bereits in den ersten beiden Runden auswärts gefordert, bei den Ligakonkurrenten Halle Lions (70:53) und Alba Berlin (76:62). Die „Suns“ hingegen hatten ein Freilos für die erste Runde und sich mit einem 65:63-Erfolg gegen den TSV Lamstedt (2. Regionalliga West) für das Achtelfinale qualifiziert.