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Panthers ziehen ins Finale ein

Die GiroLive Panthers Osnabrück stehen im Finale der 2. DBBL Nord: Nach dem Erfolg im ersten Duell am vergangenen Sonntag (63:47) gelang dem Team des Trainerduos Mario Zurkowski/Stefan Eggers am Ostersamstag ein 57:52 (33:27)-Sieg beim TuS Lichterfelde. Etwa 50 mitgereiste Fans feierten anschließend mit den Spielerinnen und Coaches. „Ihnen gilt unser besonderer Dank, die Unterstützung war enorm“, lobte Eggers, der die Breite des Kaders als entscheidenden Vorteil auf dem Feld ausmachte: „Heute waren es wieder andere Spielerinnen, die das Spiel zu unseren Gunsten entschieden haben.“

Die Gastgeberinnen erwiesen sich von Beginn an als der erwartet heimstarke Gegner (18:18; 10. Minute). Nur die Panthers haben in der Hauptrunde in Lichterfelde gewonnen. TuS-Trainerin Alexandra Maerz konnte sich in den ersten 15 Minuten vor allem auf Nyara Sabally und Lena Gohlisch (je 7 Punkte) verlassen, bei den Gästen fand Milica Milosev (8) direkt gut ins Spiel (24:22). „Uns war klar, dass das Spiel nicht schon nach dem zweiten Viertel entschieden sein wird. Lichterfelde hat uns gerade am Anfang stark unter Druck gesetzt“, sagte Eggers. Gohlisch ließ noch fünf weitere Zähler bis zur Pause folgen, Jenny Strozyk hielt dagegen und bescherte den Niedersachsen auch dank ihrer 10 Punkte eine 33:27-Führung zur Halbzeit. „Sie hat ein fantastisches Spiel gemacht“, befand der Co-Trainer. 

Melina Knopp erzielte aus der Distanz die ersten Zähler des zweiten Durchgangs (36:27; 23.). Kristin Greiner läutete mit einem Freiwurf aber eine starke Phase der Gastgeberinnen ein, die bis auf 38:36 verkürzen konnten (27.). Milica Milosev und Mikaela Gustafsson bauten die Führung zunächst wieder aus, das Spiel blieb aber umkämpft (42:38). 

Bis zum 48:42 (33.) hielt Lichterfelde den Anschluss. Jenny Strozyk und Emma Eichmeyer sorgten dann mit einem 7:0-Lauf für die Vorentscheidung in der 37. Minute (57:42). Nur einen Korb aus dem Spiel heraus hatte Osnabrück bis dahin im Schlussviertel zugelassen. „In der zweiten Hälfte haben wir verschiedene Verteidigungsvarianten gespielt, die diesen Vorsprung ermöglicht haben“, so Eggers. „TuSLi“  wollte die Saison jedoch nicht kampflos beenden und verkürzte bis zum Schlusspfiff noch auf 57:52 – mehr war aber nicht drin.

In zwei Kategorien waren die Werte nahezu ausgeglichen: Osnabrück hatte einen Rebound (30:29) und einen Assist (14:13) mehr. 13 Steals gelangen Dara Taylor & Co., den Gastgeberinnen nur 8. Allerdings sind 15 Blocks für Lichterfelde (Panthers 8) notiert worden. Die Quoten weisen nur minimale Unterschiede auf.

Die Panthers werden nun erst einmal Kraft tanken, ehe sie sich auf das Finale vorbereiten. Am Ostermontag steht Spiel 2 zwischen Wolfenbüttel und Neuss an, das erste Duell ging an Neuss. 

Die Viertel im Überblick: 18:18; 9:15; 11:9; 14:15.

Für die Panthers spielten: Dara Taylor (3 Punkte, 3 Steals), Melina Knopp (9/1 Dreier), Tonia Dölle, Jenny Strozyk (16, 3 Steals), Emma Eichmeyer (5), Ramona Tews (4, 4 Assists), Milica Milosev (10/1), Jacinda Myers-Sanders (3, 8 Rebounds), Evita Iiskola (2), Mikaela Gustafsson (5, 3 Blocks).