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700 Zuschauer feiern gelungenen Playoffauftakt

„Wir haben als Team gut gearbeitet. Jede Spielerin hatte mal ein kleines Tief, dann ist eine andere eingesprungen. Letztlich haben wir gegen einen sehr starken Gegner verdient gewonnen.“ Headcoach Mario Zurkowski war nach dem 63:49 (31:22)-Sieg der GiroLive Panthers Osnabrück gegen den TuS Lichterfelde zufrieden. Der Spitzenreiter der Hauptrunde führt in der Playoffserie nun 1:0 und benötigt noch einen weiteren Erfolg, um in das Finale der 2. DBBL Nord einzuziehen.

Die Gastgeberinnen starteten vor 700 Zuschauern in der OSC-Halle A furios und führten nach nicht einmal fünf Minuten mit 8:1. Die Auszeit der Gäste bremste den Schwung der Panthers merklich, von der Freiwurflinie verkürzte Lichterfelde auf 9:7 (8. Minute). Die Defensive des Favoriten stand weiterhin gut, so dass den Berlinerinnen nur ein Treffer aus dem Spiel heraus gelang. 13:7 lautete der Zwischenstand nach dem ersten Viertel.

Es dauerte bis zur 15. Minute, ehe Milica Milosev den ersten Dreier der Partie einnetzte. Es war der Beginn eines 7:0-Laufs, mit dem sich die Panthers auf 24:12 (16.) absetzten. Lichterfelde gab jedoch nicht klein bei und hatte den Anschluss schnell wieder hergestellt (25:19; 19.). Die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte wiederum Michaela Gustafsson & Co., die mit einer 31:22-Führung in die Kabine gingen.

Nach dem Seitenwechsel hatte Osnabrück völlig den Faden verloren, Zurkowski fand in seiner ersten Auszeit deutliche Worte (31:30; 24.). „Wir wussten eigentlich, was auf uns zukommen wird, sind aber nicht wach gestartet. Beide Mannschaften haben permanent Anpassungen vorgenommen, so ging es hin und her“, sagte der Trainer.  

Felicia Zeis brachte den TuS danach sogar erstmals nach dem 1:0 zu Beginn in Führung, die Tonia Dölle aber mit einem Sprungwurf zurückeroberte – es waren nach 5:19 Minuten die ersten Punkte der

Gastgeberinnen im zweiten Durchgang (33:32). Durch Freiwürfe und die aufmerksame Jenny Strozyk zogen die Panthers auf 39:32 (28.) davon, in den letzten 90 Sekunden wurde aus einem 39:36 ein 44:36-Vorsprung.  

Der entscheidende Moment war dann Ramona Tews‘ Dreier in der 37. Minute zum 56:44. Der Ball tänzelte auf dem Ring, fiel aber doch durch die Reuse. Es war der zweite erfolgreiche Distanzwurf der Panthers bei zehn Versuchen. Bei den Gästen schwanden nun die Kräfte, und Osnabrück baute die Führung bis auf 63:46 (39.) aus. „Defensiv ist unser Plan gut aufgegangen. Es war ein kleiner, erster Schritt. Nächste Woche in Berlin erwartet uns eine Mammutaufgabe“, warnte Zurkowski vor zu viel Euphorie. Am Samstag, 31. März, kommt es um 18 Uhr in der Goethe Oberschule Berlin zu Spiel zwei.  

Die Panthers ließen 14 Offensivrebounds zu, hatten aber trotzdem in dieser Kategorie die Nase vorn  (36:33). Auch bei den Assists (12:7), den Ballgewinnen (13:12) und Ballverlusten (20:22) hatten die Gastgeberinnen ein kleines Plus. Distanzwürfe waren auf beiden Seiten kein Faktor, Lichterfelde traf nur einen der zehn Versuche. Während drei Osnabrückerinnen zweistellig punkteten, waren es beim TuS zwei:  Lena Gohlisch (11) und Nyara Sabally (11, 12 Rebounds). 

Die Viertel im

Überblick: 13:7; 18:15; 13:14; 19:13. 

Für die Panthers spielten: Dara Taylor (10 Punkte, 4 Assists, 5 Steals), Melina Knopp, Tonia Dölle (2), Merve Silik, Jenny Strozyk (9), Emma Eichmeyer (2), Ramona Tews (5/1, 4 Assists), Milica Milosev (8/1), Jacinda Myers-Sanders (11), Evita Iiskola (4) und Mikaela Gustafsson (12, 6 Rebounds).