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Erste Niederlage im Jahr 2018

Die Siegesserie der GiroLive Panthers Osnabrück ist gerissen: Nach zuvor fünf Erfolgen hat das Team des Trainerduos Mario Zurkowski und Stefan Eggers die erste Niederlage im Jahr 2018 kassiert. Der Spitzenreiter der 2. DBBL Nord musste sich beim Tabellendritten Wolfpack Wolfenbüttel mit 60:68 (26:34) geschlagen geben.

Die Gäste kamen besser ins Spiel und erzielten die ersten fünf Punkte. Beim Stand von 10:9 nach fünf Minuten deutete sich schon an, dass sich Wolfenbüttel als der erwartet heimstarke Gegner präsentieren wird. Osnabrück verlor den Faden und ging mit einem 12:19-Rückstand in das zweite Viertel.

Zwar gelang zwischenzeitlich der Ausgleich zum 21:21. Doch weil das Wolfpack vor allem in Person von Brianna Rollerson (16 Rebound, vier Blocks) unter den Körben nicht viel anbrennen ließ, mussten die Panthers mit einem 24:36-Rückstand in die Kabine gehen.

Angeführt von Tonia Dölle (21 Punkte) und Mikaela Gustafsson verkürzte Osnabrück im dritten Viertel auf 41:43. Die letzten Punkte gingen auf das Konto der Mannschaft von Frank Lagerpusch. Aber beim Zwischenstand von 41:45 vor dem finalen Spielabschnitt war der Ausgang der Begegnung wieder völlig offen.

Doch ausgerechnet zum Auftakt des vierten Viertels trafen Leonie Rosemeyer & Co. vier ihrer insgesamt fünf erfolgreichen Dreier. So sehr sich die Panthers auch bemühten, Wolfenbüttel behielt die Kontrolle. „Das, was wir letzte Woche gegen Neuss gut gemacht haben, haben wir heute nicht gut gemacht. Wolfenbüttel wollte diesen Sieg mehr. Wir haben es mental zu keinem Zeitpunkt geschafft, Zugriff auf das Spiel zu bekommen“, sagte Panthers-Trainer Mario Zurkowski im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung und warnte: „Wir dürfen uns nicht erlauben, körperlich oder mental zu relaxen.“

Mit einer 14:3-Bilanz bleibt sein Team auf Platz 1 vor den TG Neuss Tigers (14:4). Das Wolfpack (12:6) liegt vor Lichterfelde – nächster Gegner der Panthers – auf Rang 3 und ist ebenfalls für die Playoffs qualifiziert. Nur Opladen ist in dieser Saison als Sieger aus Wolfenbüttel zurückgekehrt. 

Wie erwartet, hatten die großen Spielerinnen einen schweren Stand gegen Rollerson & Co., bei den Rebounds hatte das Wolfpack ein Plus (35:40). Mit Ausnahme der Steals (8:4) waren die Gastgeberinnen in allen Kategorien wie Assists (13:16), Ballverluste (15:13) und Blocks (1:5) etwas besser. Zwar hatte Osnabrück die bessere Dreierquote (35 gegenüber 23 Prozent). Doch aus der Nah- und Mitteldistanz wollte kaum ein Wurf fallen (38 gegenüber 45 Prozent).

Die Viertel im Überblick: 12:19; 14:15; 15:11; 19:23.