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Osnabrück kann mit einem Sieg den Heimvorteil sichern

Nach dem Spitzenspiel ist vor dem Spitzenspiel: Der 84:57-Heimsieg gegen den Tabellenzweiten TG Neuss ist noch keine Woche her, da müssen die GiroLive Panthers Osnabrück schon beim nächsten Top-Team antreten. Das Wolfpack Wolfenbüttel liegt aktuell auf Platz 3 der 2. DBBL Nord. Mit einem Erfolg wäre die Mannschaft von Headcoach Mario Zurkowski nicht mehr von den ersten beiden Rängen zu verdrängen und hätte den Heimvorteil in der ersten Playoffrunde sicher. Spielbeginn in der Lindenhalle ist am Samstag, 24. Februar, um 16 Uhr.

„Das wird eine harte Aufgabe. Wir erwarten eine intensiv geführte Partie, in der wir ähnlich konzentriert wie gegen Neuss auftreten müssen“, sagt Co-Trainer Stefan Eggers. „Wolfenbüttel ist eine durchweg gute Mannschaft, die auf hohem Niveau spielen und aggressiv verteidigen kann.“

Gerade in eigener Halle ist das Wolfpack eine Macht. Die bisher einzige Heimniederlage in dieser Saison gab es am 7. Oktober gegen Opladen (56:71). Auch die Osnabrückerinnen haben keine gute Erinnerung an ihr letztes Gastspiel in Wolfenbüttel: Das 69:75 im Playoff-Halbfinale im April 2017 besiegelte das Saisonende.

Auch das erste Aufeinandertreffen am 12. November war eine umkämpfte Angelegenheit. Ramona Tews & Co. behielten mit 75:73 nach Verlängerung die Oberhand. Insgesamt 74-mal (!) gingen die Spielerinnen beider Teams an die Freiwurflinie.

Bei den Gastgeberinnen ragen Nakeshia Hyde und Brianna Rollerson heraus. Hyde erzielt nicht nur 19,6 Punkte pro Spiel, die Kanadierin ist auch eine der besten Rebounderinnen der Liga (9,8). Nur einmal erzielte sie weniger als zehn Zähler. Rollerson punktet ebenfalls gut (15,8), bei den Rebounds dominiert sie die Liga (17,6). Schon sechsmal hat sie mindestens 20 Fehlwürfe eingesammelt, unter anderem 23 im Hinspiel. „Auch der Rest der Mannschaft bringt eine Menge Qualität mit, obwohl die Spielerinnen zum Teil noch sehr jung sind“, warnt Eggers.

Schon um 12 Uhr beginnt das Duell der Nachwuchs-Teams: Wolfenbüttel empfängt die Junior Panthers zum Rückspiel im Achtelfinale um die deutsche Meisterschaft. Osnabrück hatte das erste Spiel 74:65 nach Verlängerung gewonnen, Spielleiter Siggi Eckert hat das Ergebnis aber nachträglich auf 57:57 zurückgesetzt – obwohl den Osnabrückern im Vorfeld auf Nachfrage schriftlich bestätigt wurde, dass bei Unentschieden eine Verlängerung gespielt wird. „Das wird eine enorme Belastung für Jenny Strozyk und Emma Eichmeyer, die auch in der 2. Liga eine große Rolle spielen“, meint Eggers.