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Panthers gewinnen Spitzenspiel 84:57

Die GiroLive Panthers Osnabrück haben ihre Spitzenposition in der 2. DBBL Nord eindrucksvoll verteidigt: Das Team von Trainer Mario Zurkowski und Stefan Eggers setzte sich gegen den Tabellenzweiten TG Neuss Tigers mit 84:57 (43:33) durch und spielte dabei phasenweise Basketball wie aus dem Lehrbuch. „Wir hatten einen strikten Matchplan, den wir von der ersten bis zur letzten Minute gut umgesetzt haben. Ein verdienter Sieg“, lobte Zurkowski.

Zwar gingen die ersten vier Punkte auf das Konto der Gäste. Doch angeführt von Jacinda Myers-Sanders und Ramona Tews mit je sechs Zählern legten die Panthers einen 12:0-Lauf hin (4. Minute). Insbesondere das Umschalten von Defensive auf Offensive klappte hervorragend. Doch trotz acht Assists allein im ersten Viertel, reichte es nicht zur Führung nach zehn Minuten (20:22). Das lag vor allem an der Treffsicherheit der Tigers-Spielerinnen Brianna Williams und Jana Heinrich. 

Mit dem ersten erfolgreichen Dreier des Abends holte Dara Taylor die Führung zurück (25:23; 12.). Fünf Minuten lang punkteten beide Teams quasi abwechselnd, ehe Melina Knopp einen 7:0-Lauf mit einem Dreier abschloss (39:28; 19.). 43:33 lautete der Halbzeitstand. „Wir wussten, dass wir über die Defensive in das Spiel reinkommen müssen. Entscheidend war die Energie der gesamten Mannschaft“, sagte Zurkowski. 15 der 18 Körbe vor der Pause ging ein Assist voraus, die Trefferquote von 60 Prozent aus dem Feld und ein Plus bei den Rebounds (19:10) waren Beleg für den Einsatz und das Zusammenspiel des Tabellenführers.

Nach dem Seitenwechsel punktete Brianna Williams zweimal für Neuss. Dann blieben die Tigers fast sechs Minuten ohne Korberfolg, Osnabrück setzte sich auf 58:37 (26.) ab. „Wir haben offensiv das Tempo diktiert und eine gute Balance zwischen schnellen Abschlüssen und geduldigem Passspiel gefunden“, erklärte der Coach. Die Gäste waren nun offensiv zwar wieder besser im Spiel. Tonia Dölle & Co. waren aber weiter nicht zu bremsen (66:47).

Als Jenny Strozyk in der 32. Minute den Ball klaute und den Fastbreak vollendete, betrug der Vorsprung sogar 23 Zähler (70:47). So sehr sich die Tigers auch in der Folge noch mühten, der Abstand betrug im Schlussviertel immer mindestens 17 Punkte. „Unser erstes Ziel war es, die Playoffs zu erreichen. Jetzt möchten wir uns auch den Heimvorteil sichern. Diesem Ziel sind wir heute wieder ein Stück nähergekommen“, freute sich Zurkowski. 

Aus einer rundum starken Mannschaftsleistung ragte statistisch das US-Duo Jacinda Mayers-Sanders mit 25 Punkten und 13 Rebounds sowie Dara Taylor mit 14 Zählern und je acht Rebounds und Assists heraus. Für die Gäste erzielte Brianna Williams 16 Punkte. Franziska Worthmann war im Hinspiel Matchwinnerin mit 32 Punkten, blieb an diesem Abend aber ohne Zähler. 18 Punkte verbucht sie normalerweise pro Partie. „Dara hat sie direkt verteidigt, aber das war ein Verdienst des ganzen Teams“, so der Headcoach.

Insgesamt hatten die Gastgeberinnen Vorteile beim Rebound (41:26), bei den Vorlagen (23:10) und den Ballgewinnen (11:8). Hinzu kamen starke Trefferquoten aus dem Zweierbereich (63 Prozent) und von der Freiwurflinie (20/23, 87 Prozent). Mit einer 14:2-Bilanz halten die Panthers den ärgsten Verfolger (13:4) weiter auf Distanz. Am kommenden Samstag, 24. Februar, steht die Partie beim Tabellendritten Wolfpack Wolfenbüttel  (11:6) auf dem Programm.

Die Viertel im Überblick: 20:22; 23:11; 23:14; 18:10.

Für die Panthers spielten: Dara Taylor (14 Punkte/1 Dreier, 8 Assists, 8 Rebounds), Melina Knopp (9/1), Tonia Dölle (8), Jenny Strozyk (6), Emma Eichmeyer (3), Ramona Tews (8), Milica Milosev (5), Jacinda Myers-Sanders (25, 13 Rebounds), Evita Iiskola (6), Mikaela Gustafsson.