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Bundesliga-Absteiger zu Gast in Osnabrück

Die GiroLive Panthers empfangen am Sonntag, 28. Januar, um 16 Uhr die AVIDES Hurricanes aus Rotenburg in der OSC-Halle A an der Hiärm-Gruppe-Straße. 

Die Gastgeberinnen haben bisher beide Spiele in 2018 gewonnen. Der nächste Gegner wartet derweil noch auf das erste Erfolgserlebnis: Gegen die ChemCats Chemnitz (1. Bundesliga) gab es im Pokalviertelfinale eine 42:77-Niederlage, gegen Braunschweig musste sich das Team von Trainer Mahir Solo eine Woche später mit 52:61 geschlagen geben. Am vergangenen Wochenende hatten die Hurricanes spielfrei.

Die Panthers haben sich natürlich intensiv mit Pia Mankertz & Co. auseinandergesetzt. „In erster Linie schauen wir aber auf uns. Wir wollen von der ersten Sekunde an voll da sein und mit dem Heimvorteil im Rücken selbstbewusst auftreten“, sagt Co-Trainer Stefan Eggers. 

Die Hurricanes seien ein anderer Gegner als zuvor die OTB Titans oder Eintracht Braunschweig. „Rotenburg ist breiter aufgestellt. Sie haben zwar Spielerinnen mit Erstligaerfahrung, die herausstechen. Aber auch sehr junge Spielerinnen bekommen viele Minuten“, so Eggers. Mit Pia Mankertz (15 Zähler pro Spiel) und Shaniqua Nilles (14,9) hat der Gegner zwei Spielerinnen aus der Top-10-Scoringliste in seinen Reihen. Auch Cassidy Clark (13,1) punktet zweistellig. 

Auswärts weist der Bundesliga-Absteiger zudem eine 4:2-Siegesbilanz auf – in Heimspielen hingegen lautet die Ausbeute nur 2:4. Aktuell liegen die Hurricanes auf Rang 6. Noch ist Wolfenbüttel (8:5) auf Platz 4 in Reichweite. „Für mich ist Rotenburg ein Playoff-Anwärter. Ich habe sie vor einigen Wochen beim OTB live gesehen. Das wird kein leichtes Spiel für uns“, betont der Co-Trainer. 

Auch das Hinspiel war schon kein Selbstläufer. Am 14. Oktober setzten sich die Panthers mit 65:58 durch. Entscheidend war das Schlussviertel, das die Gäste mit 20:9 gewinnen konnten. Jenny Strozyk vertrat die verletzte Dara Taylor dabei glänzend und erzielte 14 Punkte. Tonia Dölle steuerte 13 wichtige Zähler zum Auswärtssieg bei. Diese Tiefe und Qualität im Osnabrücker Kader habe man jüngst auch beim 68:56-Erfolg in Braunschweig sehen können. „Wir arbeiten daran, dass wir diese Stärken möglichst lange auf das Feld bekommen“, sagt Eggers –  im Idealfall schon wieder an diesem Sonntag.