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Panthers überzeugen als Team in Braunschweig.

Eine in jeder Hinsicht ausgeglichene Teamleistung hat den GiroLive Panthers Osnabrück den zweiten Sieg in Folge beschert: Alle Spielerinnen punkteten beim 68:56 (32:31)-Erfolg in Braunschweig, die Einsatzzeiten lagen zwischen 17:49 (Tonia Dölle) und 21:23 Minuten (Milica Milosev). „Wir haben nicht bewusst auf die Minutenverteilung geachtet. Das ist einfach ein Resultat aus unserer Kaderbreite“, erklärte Co-Trainer Stefan Eggers. Und Headcoach Mario Zurkowski ergänzte erfreut: „Alle haben heute abgeliefert. Vor allem defensiv war das ein großer Schritt nach vorn.“

Für die ersten zehn Minuten gilt diese Aussage aber nur bedingt. Mit einem 13:22-Rückstand gingen die Gäste in die Viertelpause.  „Uns hat zu Beginn die Spannung gefehlt. Braunschweig hatte direkt eine gute Quote aus allen Bereichen, wir haben nur 20 Prozent unserer Würfe aus der Nah- und Mitteldistanz getroffen“, ärgerte sich Zurkowski. Nach dem Wiederbeginn habe seine Mannschaft offensiv angezogen und sei in der Defensive wesentlich aggressiver zu Werke gegangen. So konnten die Panthers Punkt um Punkt aufholen und die Partie noch kurz vor der Pause drehen (32:31). 

Auch über weite Strecken der zweiten Hälfte überzeugte der Spitzenreiter mit konsequenter und teamorientierter Spielweise. Zwar betrug der Vorsprung vor dem finalen Spielabschnitt nur fünf Punkte (47:42). Doch im Schlussviertel setzten sich die Osnabrückerinnen zwischenzeitlich sogar bis auf 18 Zähler ab. „Leider haben wir dann einige unkluge Entscheidungen getroffen, so dass die Eintracht beinahe zurück ins Spiel gekommen wäre. Nach einer Auszeit waren wir aber wieder in der Spur“, so Zurkowski.

Nur elf Ballverluste leisteten sich die Panthers beim Tabellenachten – halb so viele wie beim 63:62-Sieg gegen die OTB Titans vergangene Woche. „Das sah schon deutlich besser aus, wir hatten ab dem zweiten Viertel einen ganz anderen Rhythmus“, lobte Eggers. Die Leistung in Braunschweig komme der Vorstellung des Trainerteams von einem „teamorientierten Basketball“ schon sehr nahe: „Wir hatten verschiedene Konstellationen auf dem Feld, und alle haben richtig Gas gegeben.“ 

Auf Braunschweigs Topscorerin Ariel Hearn (Schnitt: 22,5 Punkte, im Hinspiel 38) haben die Coaches abwechselnd vier Spielerinnen angesetzt. Hearn beendete die Partie mit 15 Punkten und einer Trefferquote von 25 Prozent aus dem Feld. „Jede Verteidigerin hat sie vor eine neue Herausforderung gestellt. Dara Taylor zum Beispiel mit ihrer Geschwindigkeit, Milica Milosev dagegen mit ihrer Größe“, so Eggers.

Die Panthers bleiben also auch nach 13 Spielen (11:2-Bilanz) an der Spitze der 2. DBBL Nord. Am Sonntag, 28. Januar, sind die Avides Hurricanes aus Rotenburg der nächste Gegner in Osnabrück (16 Uhr). 

Die Viertel im Überblick: 13:22: 19:9; 15:11; 21:15.

Für die Panthers spielten: Tonia Dölle (4 Punkte), Emma Eichmeyer (3), Mikaela Gustafsson (7/1 Dreier, 8 Rebounds), Evita Iiskola (9), Melina Knopp (10/2), Milica Milosev (6/2), Jacinda Myers-Sanders (14), Jenny Strozyk (4), Dara Taylor (4), Ramona Tews (7/1).