< Zurück zur Übersicht

"Wiedersehen macht Freude" - für die Panthers geht es nach Braunschweig

Wiedersehen macht bekanntlich Freude. Am Sonntag müssen die

GiroLive Panthers Osnabrück bei Eintracht Braunschweig antreten (16 Uhr). Die

Löwenstädter werden seit der Saison 2016/2017 von Juliane Höhne gecoacht. Die

34-Jährige lief nicht nur für Osnabrück in der 1. und 2. Liga auf, sie hat die Panthers

auch schon gecoacht. „Sie wird hochmotiviert sein und sich garantiert etwas

einfallen lassen, um uns das Leben schwer zu machen“, glaubt Co-Trainer Stefan

Eggers, der schon mit ihr zusammengearbeitet hat.

Ein Blick auf die Statistiken der Gastgeberinnen zeigt, dass

Braunschweig hauptsächlich von einer Spielerin getragen wird: Ariel Hearn. Die

23-Jährige ist zweitbeste Werferin der 2. DBBL Nord (23,3 Punkte im Schnitt)

und greift sich für eine Aufbauspielerin beachtliche 7,0 Rebounds pro Partie. „Sie

zeichnet sich durch ihre hohe individuelle Klasse aus und macht ihre

Mitspielerinnen besser“, sagt Eggers. Im Hinspiel glänzte die Amerikanerin mit

38 Zählern – doch die Panthers jubelten am Ende (74:71).

Für die Eintracht war die Begegnung am 8. Oktober der

Saisonauftakt. Trainer Mario Zurkowski und Eggers konnten damals schlecht

einschätzen, was auf ihr Team zukommt. „Wir haben eine Vermutung, welche

Aufgaben Braunschweig uns diesmal geben wird. Allerdings muss es unser Anspruch

sein, dem Gegner unseren Spielstil aufzuzwingen und nach einer Führung das

Zepter in der Hand zu behalten“, so Eggers. 

Mit vier Siegen aus elf Spielen liegen die Gastgeberinnen

zurzeit auf Rang acht. Dank eines 61:52-Auswärtssieges in Rotenburg zum

Jahresauftakt konnten die Clubs dahinter vorerst auf Distanz gehalten werden.

„Die Liga ist unglaublich kompakt beisammen. Gerade im unteren Drittel geht es

sehr eng zu. Jeder kann jeden schlagen. Auch deshalb wird das Spiel für uns

kein Selbstläufer“, betont Eggers.

Nicht mehr zum Kader gehört Brianna Wright. Lyndi Laborn

heißt die neue Centerin. Mit 13 Punkten, zwei Treffern von der Dreierlinie und

sieben Rebounds feierte sie ein gelungenes Debüt. „Sie hat schon für Bamberg

und die Rhein-Main Baskets abgeliefert. Laborn wird Hearn entlasten“, glaubt

Eggers. Das Derby gegen den OTB (63:62) mit 22 Ballverlusten habe

gezeigt, dass der Rhythmus nach der Weihnachtspause noch etwas fehlt. „Wir

wollen wieder dahin kommen, wo wir im November und Anfang Dezember waren. Ziel

ist es, die Play-off-Teilnahme so schnell wie möglich zu sichern. Das Spiel in

Braunschweig ist hoffentlich der erste Schritt dahin.“