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Panthers feiern klaren Auswärtssieg bei Bergischen Löwen

Die Girolive-Panthers haben das vorletzte Spiel der regulären Saison in der 2. Bundesliga bei den Bergischen Löwen mit 80:50 (39:26) gewonnen. Die Osnabrückerinnen bestätigten dabei ihre sehr gute Form aus den letzten Spielen.
 
Die Panthers fanden ordentlich in die Partie, wobei Promise Amukamara und Milica Milosev die prägenden Spielerinnen der Anfangsphase waren. Die beiden Winterneuzugänge hatten an beiden Enden des Feldes die meisten Aktionen und sorgten nach dreieinhalb Minuten für eine 11:4-Führung, allein sieben Punkte gingen dabei auf Milosevs Konto. In ähnlichem Tempo ging es zunächst weiter. Die Osnabrückerinnen dominierten das Geschehen und hatten vor allem beim Rebound klare Vorteile. Zum Ende des Viertels kamen die Löwen dann aber besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand auf 12:17.

Klare Verhältnisse beim Rebound
Früh im Spiel gab Panthers-Trainer Mario Zurkowski dem Nachwuchs eine Chance. Emily Enochs, Emma Eichmeyer und auch Kira Dölle sahen schon in der ersten Hälfte Minuten, da sie zum einen vergangene Woche überzeugt hatten und außerdem die verletzten Viktoria Vincze und Jenny Strozyk nicht dabei waren. Auf dem Feld tat sich zu Beginn des zweiten Viertels nicht viel erst einmal. Dann drehten die Panthers auf und führten so nach 15 Minuten mit 28:18. Das Team hatte die Begegnung beim Tabellenachten nun spätestens im Griff, bis zur Pause bauten sie die Führung noch bis auf 39:26 aus, auch da sie beide Bretter erneut dominierten. 29 Rebounds standen nur elf der Bergischen Löwen gegenüber. 

Vorentscheidung früh im dritten Viertel
Die zweite Halbzeit eröffnete wieder Milosev mit ihren Punkten elf und zwölf. Die Panthers waren frühzeitig darum bemüht für klare Verhältnisse zu sorgen und so das Spiel direkt zu entscheiden. Nach knapp drei Minuten traf die in der zweiten Halbzeit starke Mikaela Gustafsson einen Freiwurf und beim Stand von 48:28 führte der OSC erstmals mit 20 Punkten. Ungefähr bei diesem Abstand pendelte sich die Partie in der Folge ein, wofür vor allem N`Dea Bryant zuständig war. Die US-Amerikanerin punktete und reboundete im dritten Viertel fleißig und hatte so frühzeitig ein Double-Double, also zweistellige Werte in zwei Statistiken, erreicht. Mit einer klaren 61:39-Führung gingen die Panthers in den Schlussabschnitt. 

Sprung auf Platz zwei möglich
Spannung kam im letzten Viertel natürlich nicht mehr auf, zu deutlich war die Überlegenheit der Osnabrückerinnen. Die Führung wuchs sogar noch weiter an, alle Spielerinnen bekamen relativ viel Spielzeit und so trugen alle zum sehr deutlichen 80:50-Sieg bei. Beste Werferin war Gustafsson mit 20 Punkten. Das letzte Spiel der regulären Saison steht nun am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) in der OSC-Halle gegen die Krofdorf Knights auf dem Programm. Gewinnen die Panthers diese Partie und verliert Göttingen bei Spitzenreiter Wolfenbüttel, würde das Zurkowski-Team noch auf Platz zwei springen und hätte in der ersten Runde der Playoffs den Heimvorteil.

Neue Osnabrücker Zeitung