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AUCH DER TRAINER IST WIEDER FIT

Die Vorbereitung lief wegen des Ausfalls des Trainers etwas holprig, dennoch sind die Basketballerinnen der Girolive-Panthers bereit für das nächste Spitzenspiel in der 2. Bundesliga. Am Samstag (16.30 Uhr) reisen die drittplatzierten Osnabrückerinnen zu Tabellenführer Wolfpack Wolfenbüttel.

Coach Mario Zurkowski hatte die ganze Woche mit einer hartnäckigen Erkältung zu kämpfen und konnte so nicht das Training leiten. In enger Absprache übernahm Ko-Trainer Stefan Eggers nachvorgefertigten Plänen die Einheiten, um die Spielerinnen im Rhythmus zu halten.„Die Vorbereitung lief nicht ganz so detailliert wie in den letzten Wochen,aber wir sind bereit“, sagt Zurkowski, der beim Spiel wieder mit dabei sein wird.


Schwache Offensive im Hinspiel

Seine Mannschaft erwartet eine große Aufgabe.Spitzenreiter Wolfenbüttel hat in dieser Saison erst zwei Spiele verloren (inLichterfelde und in Neuss) und ist entsprechend in eigener Halle nochunbesiegt. „Sie spielen sehr diszipliniert, sind sehr eingespielt und kämpfen bis aufs Blut“, sagt Zurkowski, der sich nur ungern ans Hinspiel erinnert. Mitte November zeigten die Panthers beim 46:60 die schwächste Offensivleistungin dieser Spielzeit. „Seitdem hat sich in beiden Mannschaften allerdings einiges getan“, betont der Panthers-Trainer. In der Offensive wird das Wolfpack angeführt von seinen beiden US-Amerikanerinnen Alysha Womack (19,7 Punkte im Schnitt) und Alli Gloyd (18,5), die außerdem genau wie Crystal Leary (10) zweistellig reboundet (11,1). Herz des Spiels ist allerdings die estische Aufbauspielerin Birgit Piibur.


Kampfkraft gefordert

Trotz oder vielleicht gerade wegen des starken Gegners freut sich Zurkowski sehr auf die Partie. Alle Spielerinnen sind fit und haben wie ihr Trainer richtig Lust auf das Topspiel. Was seine Mannschaft in Wolfenbüttel erwartet, weiß der Trainer genau. „Sie arbeiten für jeden Ballbesitz, aber wir sind darauf vorbereitet“, sagt Zurkowski und fordert von seiner Mannschaft eine gehörige Portion Kampfkraft. „Wir werden keine Chance haben, wenn wir in Ballettschühchen spielen“, gibt Zurkowski die nötige Einstellung mit einem interessanten Vergleich vor.


Neue Osnabrücker Zeitung