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Ungefährdeter Panthers-Sieg – 66:39 in Braunschweig

 

Die Girolive-Panthers Osnabrück haben am 17. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ihren 13. Sieg gefeiert: Beim Tabellenvorletzten Eintracht Braunschweig gewannen die Frauen des Osnabrücker SC mit 66:39, nachdem sie bereits zur Pause mit 20 Punkten führten (40:20). Freuen dürfte das die Panthers-Lokalrivalen OTB Titans, die im Kampf um den Klassenerhalt weiter vier Punkte Vorsprung vor Braunschweig haben.

  

Die Braunschweigerinnen, die von der ehemaligen OSC-Trainerin Juliane Höhne trainiert werden, gingen mit 3:0 in Führung. Promise Amukamara und Milica Milosev antworteten aber umgehend für die Panthers und brachten die Gäste nach knapp zwei Minuten erstmals in Führung. Ab dem 5:5 punkteten erst einmal minutenlang nur die OSC-Frauen: Auf 13:5 zogen sie davon und hielten den Acht-Punkte-Vorsprung auch bis zum Ende des ersten Viertels (17:9).

Panthers ziehen auf 20 Punkte Vorsprung davon

Im zweiten Durchgang erwischten die Panthers den besseren Start: Mikaela Gustafsson, Jenny Strozyk und Emma Eichmeyer von der Freiwurflinie erhöhten auf 23:9, bevor Braunschweigs Felicia Barron per Dreier verkürzte (12:23/13. Minute). Die US-Amerikanerin erwischte ansonsten nicht ihren besten Tag und traf bis zur Pause nur zwei ihrer zwölf Würfe. Da waren die Osnabrückerinnen längst deutlich davongezogen. Mit einem Dreier erhöhte Milosev erstmals auf 20 Punkte Abstand (34:14/16. Minute). Dieses Polster ließen sich die Gäste bis zur Halbzeit nicht nehmen (40:20).

Braunschweig kommt heran, die Panthers schlagen zurück

Aus der Kabine kamen jedoch die Braunschweigerinnen mit mehr Schwung: Nach nicht einmal anderthalb Minuten nahm OSC-Trainer Mario Zurkowski eine Auszeit. Braunschweig hatte kurz zuvor auf 26:42 verkürzt. Amukamara gelangen nach rund zweieinhalb Minuten die ersten Punkte für die Panthers nach dem Seitenwechsel. Bedenklich geschrumpft war das Polster da allerdings noch nicht. Der OSC hielt die Gastgeberinnen meistens auf 14 Punkten Differenz. Ein Dreipunktspiel von Melina Knopp machte daraus 18 Zähler (48:30/27.), Milosev stellte den alten 20-Punkte-Abstand wieder her (50:30/28.). Milosevs zweiter Dreier des Spiels und ein Punkt der treffsicheren Mikaela Gustafsson waren wertvoll: So hielten die Panthers ihr Polster komfortabel, bevor Braunschweigs Melody Haertle mit einem Dreier den Schlusspunkt des Viertels setzte (54:35).

Minutenlange Flaute im Schlussabschnitt

Tonia Dölle brachte die ersten Punkte des vierten Viertels auf die Anzeigetafel. Braunschweigs Barron ließ zwar einen Korb folgen, aber Ramona Tews traf im dritten Anlauf endlich aus der Distanz (59:37/32.). In der Folge fielen beide Teams vor allem durch ausgelassene Chancen auf: Es dauerte Minuten, bis Braunschweig wieder Punkte bejubeln durfte: llona Brox traf doppelt von der Freiwurflinie (59:39/38.). Auf der Gegenseite zeigte Gustafsson, dass auch die Panthers das Spiel noch nicht vorzeitig beendet hatten. Der Schwedin und Milosev war es vorbehalten, die letzten Punkte zum ungefährdeten 66:39-Endstand zu erzielen.

Neue Osnabrücker Zeitung