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GiroLive-Panthers bezwingen Göttingen 62:41

Die Girolive-Panthers haben das Spitzenspiel in der 2. Basketball-Bundeliga der Frauen gewonnen. Mit 62:41 (30:27) bezwangen sie den Tabellenzweiten Göttingen dank eines überragenden dritten Viertels. Durch den zwölften Saisonerfolg sind die Osnabrückerinnen wieder in der Spitzengruppe der Liga.
 
Die Panthers starteten mit viel Konzentration und Aggressivität in die Partie. Die ersten Wurfversuche fanden alle den Weg in den Korb. Erst traf Viktoria Vinze, danach erzielte Ramona Tews einen Dreier. Defensiv packten sie unter dem Korb gut zu – trotz der 1,96-Meter großen Centerspielerin, Verdine Warner, sicherten sich die Gastgeberinnen zu Beginn jeden Rebound. Insgesamt 14 waren es im ersten Viertel, Göttingen holte nur sieben. Nach drei Minuten führten die Panthers mit 9:0. Erst in der vierten Minute gelang den Gästen der erste Korb. Danach kamen die Veilchen aber immer besser mit der Zonenverteidigung der Panthers zurecht und verkürzten bis zum Ende des ersten Viertels auf 11:14.

Göttingen gleicht aus
Bis zur Mitte des zweiten Viertels glich der Tabellenzweite dann sogar aus und zog nach einem getroffenen Freiwurf von Alissa Pierce mit 19:18 vorbei. Die Panthers versuchten zu sehr ihr Glück von außen, kamen aber nur selten zu Korberfolgen.
Nach einer Auszeit versuchten die Panthers es vermehrt über Vinze, die zweimal sicher aus der Mitteldistanz traf, dann allerdings mit drei Fouls belastet auf die Bank musste. Danach wagte vor allem Promise Amukamara, die zudem einige wichtige Ballgewinne zu schnellen Körben nutzte, immer mehr den Weg unter den Korb – erfolgreich. Mit einer 30-27-Führung gingen die Panthers in die Halbzeitpause.

Starkes drittes Viertell
Aus dieser kamen die Panthers erneut mit mehr Schwung – sowohl offensiv als auch defensiv. Mit einem 16:0-Lauf zogen sie auf 46:27 davon. Erst 2.17 Minuten vor Ende des dritten Viertels erzielte Göttingen von der Freiwurflinie durch Warner die ersten beiden Punkte nach der Pause. Erst 50 Sekunden vor Ende des Viertels traf Göttingen durch Jennifer Crowder den ersten Feldkorb. Der letzte Angriff der Panthers zeigte das Erfolgsrezept der Osnabrückerinnen in diesem dritten Viertel noch einmal schön zusammengefasst. Dank aggressiver Verteidigung lief die Angriffszeit der Göttingerinnen beinahe ab, ein überhasteter Wurf ging am Korb vorbei. Die Panthers sicherten sich den Ball und Jenny Strozyk machte das Spiel schnell. Ein Pass zu N`Dea Bryant nach rechts, die gab den Ball weiter zu Mikaela Gustafsson, die links unter dem Korb stand und zum 52:32 traf. Mit 22:5 hatten die Panthers dieses Viertel gewonnen. Der Grundstein war gelegt.

Kontakt zur Spitze
In den letzten zehn Minuten hielten die Panthers den Vorsprung konstant – 21 Punkte Differenz lagen am Ende zwischen ihnen und Göttingen (62:41). Mit dem zwölften Saisonerfolg haben die Panthers wieder Kontakt zur Spitzengruppe der Liga und liegen nun mit nur einem Sieg weniger hinter dem Tabellenzweiten aus Göttingen, gegen den sie bereits das Hinspiel gewonnen hatten. Spitzenreiter bleibt Wolfenbüttel (14), das am Sonntag beinahe zeitgleich bei den Osnabrücker Titans gewann.

Neue Osnabrücker Zeitung