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RESPEKT VOR GEGNER BBZ

Die Girolive-Panthers stehen in der 2. Basketball-Bundesliga an diesem Sonntag (16.30 Uhr) nicht nur vor einer sportlichen Herausforderung. Mindestens ebenso groß ist die mentale Aufgabe, Gastgeber BBZ Opladen nicht zu unterschätzen.

 

„Es wird keine einfache Aufgabe. Wir dürfen Opladen nicht am Tabellenplatz messen“, warnte Melina Knopp nach dem Sieg im Derby gegen den OTB umgehend.Mit fünf Siegen und acht Niederlagen steht Opladen nur auf Rang acht, aber „sie haben noch keine klaren Niederlagen hinnehmen müssen“, hat Knopp registriert.

 

Das Hinspiel ist da ein guter Beleg: Mit 65:60 gewannen die OSC-Frauen ihr erstes Heimspiel der Saison erst dank einem energischen Schlussspurt. „Da hat Opladen eines der stärksten Spiele gemacht“, erinnert sich Panthers-Trainer Mario Zurkowski, der nach wie vor Respekt hat. „BBZ steht nach meiner Einschätzung in der Tabelle zu weit unten“, sagt er, aber die Zielsetzung ist klar. „Opladen ist ein unangenehmer und starker Gegner, aber wir wollen dort gewinnen.“

 

Bei den Panthers gilt: Defense first

„Defense first“ gibt Knopp das Motto aus. Mit einer aggressiven Verteidigungsarbeit wie gegen den OTB sollen die Kreise von Nicola Happel eingeschränkt werden. Die Spielmacherin, selbst eine bissige Verteidigerin, lenkt das Spiel und setzt Leonie Schütter und die wieder genesene Jill Stratton oder eine der langen Centerinnen ein.

 

Mario Zurkowski: Die Eingewöhnungsphase ist vorbei

„Wir haben eine unglaubliche Präsenz auf dem Feld gezeigt, aber müssen aufpassen, dass das nicht in blinden Aktionismus ausartet“, wünscht sich der Panthers-Trainer noch mehr Absprache in der Abwehr. „Das ist ein Prozess, der noch ein paar Wochen dauert“, ahnt Zurkowski. Mit der generellen Spielidee – einem schnellen, kraftvollen und aggressiven Auftreten – hätten sich die beiden neuen Spielerinnen sofort identifiziert. „Die Eingewöhnungsphase ist vorbei. Jede weiß um die Stärken der anderen. Jetzt müssen wir an den Details arbeiten.“

 

Panthers-Trainer: Ein Kompliment an die Physios

Daran kann auch Knopp mitwirken, die nach einer Sprunggelenksverletzung überraschend schon im Derby wieder mitmischte. „Ich wollte unbedingt spielen“, sagte sie, „unsere Physiotherapeutin Annika Griefahn hat mich die Woche über fit gemacht.“ Der Trainer weiß die medizinische Arbeit von Griefahn und Kristin Barber zu schätzen. „Wir haben seit Jahresbeginn sehr intensive Einheiten absolviert. Ein Kompliment an die Physios: Sie sorgen dafür, dass die Mädels die Belastung gut überstehen.“

 

 Neue Osnabrücker Zeitung