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73:60-SIEG IN GÖTTINGEN

Die Girolive-Panthers haben am 5. Spieltag ihren fünften Sieg in der 2. Basketball-Bundesliga gefeiert und dem Mitfavoriten BG Göttingen eine empfindliche Niederlage zugefügt. Bei den Veilchen Ladies siegten die OSC-Frauen mit 73:60. Ausschlag gaben ein starker Start und ein überzeugendes Schlussviertel. Mit 21 Punkten überragte Ramona Tews bei den Osnabrückerinnen.

Es lief von Beginn an für die Girolive-Panthers: Ramona Tews hatte mit vier Punkten Anteil an der frühen 8:2-Führung, die Göttingen mit einer Auszeit beantwortete – und zügig auf 5:8 verkürzte (3. Minute). Das brachte die Panthers aber nicht aus dem Konzept: Tews, Viktoria Vincze und N’Dea Bryant waren maßgeblich dafür verantwortlich, dass der OSC auf bis zu 13 Punkte davonzog (21:8/9. Minute). 24:12 führten die Gäste nach dem ersten Abschnitt. Bei Göttingen war bis dahin nur die Ex-Osnabrückerin Katarina Flasarova (7 Punkte) etwas auffälliger in Erscheinung getreten.

Elf Punkte Führung zur Pause

Nach furiosem Beginn taten sich die OSC-Frauen im zweiten Viertel schwerer und trafen nicht mehr so hochprozentig. Auch Göttingen fand zunächst nicht in den Rhythmus, verkürzte dann aber kontinuierlich. Als Flasarova zum 22:28 (16.) traf, nahm auch Panthers-Trainer Mario Zurkowski ein Timeout – mit positiven Folgen: Janina Wellers, Tews und Bryant brachten dem OSC mit einem 7:0-Lauf wieder ein dickeres Polster (35:22/19.), das zur Pause immerhin elf Punkte betrug (37:26).

Göttingen verkürzt Rückstand in zerfahrener Phase

Durchwachsen verlief der Start nach der Halbzeitpause: Vier Punkte ließ der OSC von der Freiwurflinie aus. So verkürzte Göttingen erneut (33:41/23.). Knapper wurde es nicht: Beide Mannschaften haderten mit ihrer Wurfquote, viele Fouls unterbrachen das Spiel, aber Osnabrück behielt immer einen Vorsprung. Mikaela Gustafsson verpasste zum Ende des Viertels einige Punkte von der Freiwurflinie, traf dafür aber aus dem Spiel zum 54:42 (30.). Danach allerdings leistete sich der OSC erneut Fouls und Ballverluste. So setzte die litauische Nationalspielerin Inesa Visgaudaite mit einem Dreier und ihren ersten Punkten aus dem Spiel heraus sieben Sekunden vor dem Ende des Viertels den Schlusspunkt zum 47:54.

Panthers machen mit 11:0-Lauf den Deckel drauf

Es schien der Startschuss für die Aufholjagd der Veilchen, die im Schlussabschnitt mit einem 4:0-Lauf weiter Boden gut machten (51:54/32.). Es war ein Hallo-wach-Moment für die Gäste: Tews schlug mit vier Punkten zurück (58:51/33.), auch Bryant traf doppelt (62:51/34.). Jenny Strozyk ließ einen Dreier folgen (65:51/35.) und selbst Göttingens Auszeit sollte die Veilchen nicht mehr zurück ins Spiel bringen. Göttinger Punkte beantwortete der OSC nun konsequent mit Treffern. Allein Tews steuerte in kürzester Zeit fünf weitere Zähler hinzu (72:55/37.).

Neue Osnabrücker Zeitung