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Girolive-Panthers gewinnen Test gegen Barmer TV 66:50

Die Zweitliga-Basketballerinnen der Girolive-Panthers haben ihr einziges Testspiel in eigener Halle gegen den Barmer TV aus Wuppertal gewonnen. Die OSC-Frauen schlugen ihren Ligakonkurrenten am Donnerstagabend mit 66:50.

Wegen einer verspäteten Anreise der Gäste hatte die Partie mit einer knappen Stunde Verspätung begonnen. Der OSC ließ sich weder von der Verzögerung noch vom laufenden Trainingslager mit intensiven Einheiten den Schwung nehmen. Stephanie Gardner ließ in einzelnen Aktionen ihr feines Händchen am Ball aufblitzen, vor allem N’Dea Bryant und Viktoria Vincze gingen unter den Körben zu Beginn energisch zur Sache. Spielerisch deuteten die Panthers ihre Klasse an, haderten allerdings mit der Wurfausbeute (7:2/6. Minute).

Von 2:11 verkürzte der BTV auf 8:11, als nicht mehr die erste Fünf des OSC auf dem Feld stand. Kurz vor dem Ende des Viertels weckte Constanze Wegner die Zuschauer mit einem kraftvollen Pass quer über das Feld, den Emma Eichmeyer zum Korbleger verwertete (15:8/10.).

Eine Neun-Punkte-Führung der Osnabrückerinnen (von 21:12/12. auf 25:16/16.) zog sich durch das zweite Viertel. Nicht alles gelang den Panthers in der Offensive – aber zumindest wesentlich mehr als den Gästen, die schlecht trafen und den OSC immer weiter davonziehen ließen. 17 Punkte Vorsprung waren es zwischenzeitlich (35:18/19.), zur Pause immer noch komfortable 15 (35:20).

Gardner eröffnete die zweite Halbzeit mit einem Dreier, nach etwas mehr als zwei Minuten hatten Bryant und Ramona Tews den Abstand auf 20 Zähler ausgebaut (42:22/23.). Die Partie blieb einseitig. Allerdings brachte OSC-Trainer Mario Zurkowski die Gäste wieder etwas ins Spiel. Sein technisches Foul – er hatte ein Nachsetzen der Barmerinnen in der Offensive lautstark reklamiert – war für den BTV das Startsignal, um von 30:48 (25.) auf 38:48 (27.) vorübergehend zu verkürzen. Immerhin ging es noch mit einer 52:39-Führung ins Schlussviertel.

Den letzten Abschnitt nutzte der OSC zum weiteren Durchwechseln. Auch wenn nicht mehr alle Aktionen ganz rund liefen, geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr. Die Panthers brachten 16 Punkte Vorsprung ins Ziel.

 Das Fazit: Wenn Zurkowski nicht gleich die komplette erste Fünf auf die Bank setzte, waren die Wechsel nicht so gravierend zu spüren die Panthers haben anscheinend einen breit besetzten Kader. Die punktuell angedeutete aggressive Verteidigung könnte in der Liga ein Erfolgsrezept sein, als Team haben die OSC-Frauen noch ein paar Wochen, um ihr Zusammenspiel zu optimieren. 

Neue Osnabrücker Zeitung