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Panthers verlieren beim Meister

Die GiroLive-Panthers Osnabrück warten weiter auf den ersten Sieg im Jahr 2020: Der deutsche Meister Herner TC erwies sich beim 52:60 (29:30) in der Schlussphase als etwas routinierter und zielstrebiger. „Es war ein zähes Spiel. Ich bin zufrieden mit der Leistung, wir sollten nicht den Fehler machen und nur auf die Ergebnisse schauen“, sagte Headcoach Mario Zurkowski nach der dritten Niederlage in Folge. „Wir sind Aufsteiger. Hannover, Wasserburg und Herne sind Top-Teams mit tiefen Kadern und viel Qualität.“

Trotz der Niederlage bleibt das OSC-Team mit einer 7:7-Bilanz Sechster der 1. DBBL, ist aber nun punktgleich mit den aufstrebenden flippo Baskets aus Göttingen.

An Kata Takács‘ und Zurkowskis alter Wirkungsstätte – 2015 hatte er das WNBL-Team mit Jenny Strozyk als Anführerin zur Meisterschaft geführt – geriet Osnabrück zunächst in Rückstand (4:8), bestimmte aber den weiteren Verlauf vor allem dank vier Treffern aus der Distanz (19:14; 10. Minute).

Angeführt von Adelina Abaiburova riss Herne das Spiel an sich und holte die Führung zurück (22:26; 16.). Lediglich drei Zähler erzielte der Gast aus Niedersachsen bis zur 18. Minute (22:30). Doch noch vor der Pause schöpften die Panthers wieder etwas Hoffnung und beendeten die ersten Hälfte mit einem 7:0-Lauf (29:30).

Zwar bestimmte der amtierende Meister den Start nach dem Seitenwechsel. Doch Zurkowskis Schützlinge ließen sich nicht abschütteln, übernahmen sogar wieder die Führung (38:37; 26.). Nun lief Herne aus der Distanz heiß und kam durch drei Treffer von der Dreierlinie zu einer 43:46-Führung vor dem Schlussabschnitt.

Viel Krampf prägte das Schlussviertel, in dem Osnabrück der Ausgleich gelang (48:48; 35.). Doch in den letzten fünf Minuten gelangen den HTC-Spielerinnen die entscheidenden Aktionen und Treffer, während die Panthers mit Ballverlusten und Fehlwürfen haderten.

Nur 29 Prozent ihrer Versuche aus dem Feld konnten die OSC-Spielerinnen im Korb unterbringen (Herne 34%). Die Panthers holten mehr Rebounds (41:37), leisteten sich aber auch 18 Ballverluste (Herne 13). Während die Gastgeberinnen 14 von 20 Versuchen von der Freiwurflinie verwandelten, waren die Gäste bei acht Versuchen fünfmal erfolgreich.

Am kommenden Sonntag sind die GISA Lions Halle in der OSC-Halle A zu Gast. Die Gastgeberinnen sind gewarnt, das Hinspiel endete mit einer Niederlage gegen den Tabellenelften.

Die Viertel im Überblick: 19:14; 10:16; 14:16; 9:14.

Für Osnabrück spielten: Frieda Bühner (n.e.), Brittany Carter (18 Punkte/3 Dreier), Tonia Dölle, Emma Eichmeyer (5), Rowie Jongeling (6/2, 9 Rebounds), Melina Knopp (9/2), Katie McWilliams, Brianna Rollerson (6), Jenny Strozyk (6), Kata Takács (6).