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Zweites Heimspiel des Jahres, zweites Schwergewicht zu Gast

Die GiroLive-Panthers Osnabrück empfangen am Sonntag, 16 Uhr, den TSV Wasserburg in der OSC-Halle A. Eine Woche nach dem Aus im Pokalviertelfinale gegen Hannover (68:72) geht es nun in der 1. DBBL weiter.

Auch wenn in der Bilanz nur zwei Siege zwischen beiden Teams liegen, so sind die Gäste (9:3-Bilanz) klarer Favorit in diesem Duell. Aber: Eine der drei Niederlagen hat der Meister von 2004 bis 2008 und von 2013 bis 2017 gegen die Panthers (7:5) kassiert. Mitte Oktober gewann der Aufsteiger auswärts mit 72:69.

Der TSV hat neun seiner letzten zehn Partien gewonnen, darunter zwei Pokalspiele. Nur gegen Keltern hatte das Team von Trainerin Sydney Parsons knapp das Nachsehen (75:76). In das Jahr 2020 ist Wasserburg mit einem 64:61-Erfolg gegen Marburg gestartet, die Gäste haben sich damit für das Top4 um den DBBL-Pokal qualifiziert.

Dreh- und Angelpunkt in der Offensive ist Kelly Moten. 18,5 Punkte bei guten Quoten sowie 4,4 Assists und fast 2 Steals pro Partie sind Belege ihrer Qualität. Megan McKay trifft 68% ihrer Versuche am Korb, 14,9 Zähler und 8,4 Rebounds sprechen für sich. Mit Svenja Brunckhorst (10,5 Punkte; 42% Dreier) und Allrounderin Svenja Greunke (10,5 Punkte, 5,8 Rebounds und 3,1 Assists) stehen auch zwei Nationalspielerinnen im Fokus. Laura Hebecker hat ihre Verletzung überstanden und dürfte ebenfalls wieder eine wichtige Rolle im Wasserburger Team spielen.

Zwar ist Brittany Hodges nicht mehr im Kader. Zum Kader zählt dafür jetzt Lindsay Sherbert. Sie feierte gegen Marburg ihr Debüt im TSV-Trikot. In den vergangenen Spielzeiten war die Amerikanerin stets eine der besten Spielerinnen der DBBL, doch die Fireballs Bad Aibling stellten den Spielbetrieb während der Saison 2018/2019 ein, und Sherbert konzentrierte sich fortan auf ihre Aufgaben bei der Deutschen Basketball Akademie (DBA).

Osnabrück wird eine ähnlich starke Teamleistung wie im Hinspiel abrufen müssen – fünf Spielerinnen punkteten zweistellig –, um für eine Überraschung sorgen zu können. Mit den Fans im Rücken könnte dies gelingen. Ob Tonia Dölle und Rowie Jongeling zum Einsatz kommen können, wird sich kurzfristig entscheiden. Beide werden jedoch gewiss noch nicht wieder bei 100 Prozent sein.