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Osnabrück überrascht auch in Marburg

Die GiroLive-Panthers Osnabrück haben es erneut spannend gemacht: Wie schon sechs Tage zuvor gegen Freiburg (79:76) benötigte der Aufsteiger 45 statt 40 Minuten, um den Sieg perfekt zu machen. Beim BC pharmaserv Marburg gelang der fünfte Erfolg im achten Spiel. 76:76 (42:38) lautete der Zwischenstand nach vier Vierteln, ehe die Gäste die Verlängerung für sich entscheiden konnten und den 85:79-Endstand feiern durften. Die Belohnung: Platz 4 in der 1. DBBL!

Von Beginn an zeigte das Team von Mario Zurkowski, dass es keine Angst vor den großen Namen auf Marburger Seite haben würde. 21:15 hieß es nach dem ersten Viertel. Und auch wenn die „Dolphins“ angetrieben von Tonisha Baker (18 Punkte, 10 Rebounds) in den zweiten zehn Minuten besser ins Spiel kamen, behauptete Osnabrück eine Führung zur Pause (42:38).

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeberinnen ihre beste Phase, der Favorit drehte die Partie und lag vor dem Schlussviertel in Front (59:62).

Ab der 35. Minute war es dann ein hin und her. Die Panthers – endlich wieder mit Kapitänin Melina Knopp an Bord – lagen wieder in Führung, 1:54 Minuten vor dem Ende schien Marburg die Punkte fast schon sicher zu haben (69:74). Brittany Carter und Brianna Rollerson verkürzten auf 74:75. Bei noch 22 zu spielenden Sekunden bekam Osnabrück Einwurf, und nach der Auszeit punktete Emma Eichmeyer aus der Mitteldistanz zum 76:75. Theresa Simon rettete die Dolphins mit einem Freiwurftreffer aber noch in die Verlängerung.

Candice White eröffnete die Overtime mit einem Dreier (76:79; 41. Minute). Kata Takács zog danach zweimal energisch zum Korb und brachte die Niedersachsen wieder in Führung. Brianna Rollerson legte nach und zwang BC-Coach Patrick Unger zu einer Auszeit. Der Angriff blieb wirkungslos, und Takács sorgte von der Freiwurflinie für den Endstand. Die Panthers haben somit nach Göttingen und Wasserburg auch ihr drittes Auswärtsspiel in dieser Saison gewonnen.

Die größten Unterschiede gab es beim Rebound (49:32) und bei den Ballverlusten (25:16). Die Quote aus dem Zweipunktebereich sprach letztlich für die Panthers (26/54 ggü. 18/49). Osnabrück hatte mehr Assists (13:10), aber weniger Steals (9:11).

Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die Panthers am 23. November um 18 Uhr in Halle weiter.

Die Viertel im Überblick: 21:15; 21:23; 17:24; 17:14; 9:3.

Für Osnabrück spielten: Brittany Carter (15 Punkte/1 Dreier, 9 Rebounds), Tonia Dölle, Emma Eichmeyer (7), Rowie Jongeling (10/2), Melina Knopp (5/1), Katie McWilliams (2), Brianna Rollerson (26, 16 Rebounds), Jenny Strozyk (7), Kata Takács (13/1, 11 Rebounds). Bei Marburg punkteten Tonisha Baker (18), Candice White (15), Alexandra Wilke (13), Theresa Simon (12) und Stephanie Wagner (10) zweistellig.