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Panthers gewinnen in Südniedersachsen

Jubel und Erleichterung bei den GiroLive-Panthers Osnabrück: Der Aufsteiger hat das Niedersachsen-Duell in Göttingen mit 66:63 (45:32) gewonnen. Matchwinnerin war Brittany Carter, sie erzielte 1,9 Sekunden vor Schluss aus einem Einwurf-Play heraus den entscheidenden Dreier. „Es war aber die Team-Performance, die uns diesen überraschenden Sieg beschert hat“, betonte Trainer Mario Zurkowski. „Wir waren zwar nicht 40 Minuten fokussiert, aber über die gesamte Distanz gesehen sicherlich die bessere Mannschaft.“

350 Zuschauer in Göttingen sahen ein munteres erstes Viertel, in dem sich zunächst kein Team einen Vorsprung erspielen konnte. Wie schon gegen Keltern war Brianna Rollerson in der ersten Hälfte kaum zu stoppen. Auch dank ihrer Punkte nahm Osnabrück eine 24:20-Führung mit in das zweite Viertel. Bis zum 31:31 verlief die Begegnung ausgeglichen. Dann brachten die Gäste die flippo Baskets mit ihrer Zonenverteidigung aus dem Konzept. „Es war sehr schwer zu erkennen, welche Verteidigung sie spielen. Wir sind erst spät in die Systeme gekommen und mussten dann am Ende der Wurfuhr werfen“, sagte Göttingens Aufbauspielerin Jennifer Crowder. Ein 14:0-Lauf sorgte erstmals für ein deutliches Ergebnis, zur Pause stand es 45:33.

Ab dem dritten Viertel übernahm Brittany Carter in der Offensive, und Osnabrück rettete eine 54:50-Führung in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel glich Göttingen erst zum 61:61 (37.) aus, Ivana Blazevic erzielte neun Sekunden vor dem Ende den vermeintlichen Korb zur Verlängerung (63:63). Doch nach einer Auszeit und dem folgenden Einwurf im Vorfeld netzte Carter zum Sieg ein und ließ die 20 lautstarken Panthers-Fans jubeln. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns den Schneid abkaufen lassen und hatten Probleme im Rebounding“, benannte Zurkowski die Gründe, wieso es zum Schluss noch so spannend wurde.

Göttingen hatte mehr Rebounds (29:34), Assists (6:9), Ballgewinne (7:8) und Blocks (4:5). Hinzu kamen 70 Wurfversuche, die Panthers hatten lediglich 50. Allerdings waren die Quoten der Gäste besser, insbesondere von der Freiwurflinie (20/23 ggü. 9/15). Für die Gastgeberinnen waren Cayla McMorris (18), Ivana Blazevic (16), Jennifer Crowder (14) und Megan Mullings (11) am erfolgreichsten.

Am Sonntag, 3. November, kommen die Eisvögel Freiburg nach Osnabück. Spielbeginn ist um 16 Uhr.

Die Viertel im Überblick: 24:20; 21:13; 9:17; 12:13.

Für die Panthers spielten: Frieda Bühner (nicht eingesetzt), Brittany Carter (17 Punkte/2 Dreier), Julia Dzeko (nicht eingesetzt), Tonia Dölle (5), Emma Eichmeyer, Rowie Jongeling (3/1, 3 Steals, 3 Blocks), Katie McWilliams (6), Brianna Rollerson (17, 8 Rebounds), Jenny Strozyk (7), Kata Takács (11/1, 3 Assists).