Spielerinnen im Interview: Sabrina Ochs
Redaktion: Hallo Sabrina stell dich uns doch mal vor.
Sabrina: Hallo, meine Name ist Sabrina
Ochs ich bin 20 Jahre alt und komme aus Hamburg. Ich habe mit fünf Jahren
angefangen Basketball zu spielen. Mit 15 Jahren habe ich meinen Heimatverein
verlassen und bin nach Rist Wedel in die Zweite Bundesliga gewechselt. Dort
habe ich drei Jahre erfolgreich Basketball gespielt, bis ich dann nach
Osnabrück gekommen bin. Ich habe in der Zeit in Rist Wedel auch den Sprung in
die deutsche Nationalmannschaft geschafft, wo ich auch viel gelernt habe. Ich
bin mit dem Nationalteam in der Welt viel rumgekommen, zb. habe ich bei der EM
in Israel spielen dürfen, war in Russland und auch in Polen, schön war damals
auch die Teilnahme bei der Europameisterschaft, die in Rumänien stattgefunden
hat. Wir sind damals in die Endrunde gekommen und haben den dritten Platz
belegt.
(Anmerkung der Redaktion: Sabrina war
unter anderem 6 mal Norddeutscher Meister)
Redaktion: Du bist jetzt schon zwei Jahre hier in Osnabrück, wie gefällt es Dir hier?
Sabrina: Also ich finde Osnabrück ganz angenehm es ist nicht zu groß und auch nicht zu klein. Es gibt hier schöne Restaurants und tolle Diskotheken wie zb. das Alando, wo wir gerne mal hingehen, wenn wir mal etwas feiern wollen.
Redaktion: Was machst du in Deiner Freizeit nach dem Training?
Sabrina: Wir haben jeden Tag zwei mal Training, einmal vormittags und dann noch mal abends. Nach dem Vormittag Training gehe ich noch beim OSC arbeiten. Ich helfe bei der Kinderbetreuung und helfe den Kindern bei den Hausaufgaben, was mir auch sehr viel Spaß hier macht. Die restliche Zeit verbringe ich mit schlafen, essen und Filme schauen.

Redaktion: Was hörst du in der freien Zeit für Musik und was für Filme schaust Du dir gerne an?
Sabrina: Ich schaue sehr gerne Action und Horror Filme so Schnulzen Filme sind nicht wirklich mein Ding. Bei Musik höre ich eigentlich alles gerne.
Redaktion: Im letzten Jahr hast du unter Peter Kortmann hier bei den Panthers trainiert in diesem Jahr ist Christian Kaiser Dein Trainer. Vergleiche bitte mal diese beiden Personen miteinander.
Sabrina: Das ist sehr schwer es sind zwei Grund verschiedene Trainer. Christian ist eher ein ruhiger Typ der einen beiseite nimmt und die Fehler klar analysiert, Peter war da immer ein wenig lauter mit seinen Anweisungen. Vom Basketball Fachwissen kann man beide fast gleich einstufen, wobei man Peter seine jahrelange Erfahrung schon anmerken konnte. Privat kann man mit beiden sehr gut klarkommen da war Peter und ist jetzt Christian wirklich super nett und es macht mir viel Spaß unter Christian zu spielen.
Redaktion: Was möchtest Du nach Deine Basketball Karriere machen und wie lange möchtest du noch spielen?
Sabrina: Erst einmal möchte ich solange wie möglich Basketball spielen, wenn es dann irgendwann nicht mehr geht, habe ich vor eine Ausbildung als tiermedizinische Fachangestellte zu machen. Wenn ich diese Ausbildung dann fertig habe, würde ich gerne noch Tierphysiologie studieren.
Redaktion: Was sind Deine Ziele dieses Jahr mit den GiroLive Panthers?
Sabrina: Das realistische Ziel diese Saison ist eindeutig die Klasse in der ersten Damen Basketball Bundesliga zu halten. Alles, was da noch mehr kommen kann, nehme wir natürlich gerne mit.
Redaktion: Du bist ein sehr positiver Mensch, immer ein Lächeln im Gesicht, immer freundlich was für eine Rolle möchtest Du in der Mannschaft spielen?
Sabrina: Es hat jeder das Ziel in die Starting-Five der Mannschaft zu kommen, das ist auch bei mir der Fall, ich versuche immer alles auf dem Platz zu geben. Ich denke auch das Ich in diesem Jahr ein anderes Basketball spiele wie im vergangenen Jahr. Ich gehe aggressiver zum Korb und will auch meine Punkte machen, was ich in der letzten Saison nicht so zeigen konnte. Ich traue mir auf dem Platz viel mehr zu, ich denke das liegt auch am Trainer, der mir da mehr Möglichkeiten gibt. Ich bin aber auch ein fröhlicher Mensch, einige meiner Mitspielerinnen behaupten, dass ich der Mannschaft's Clown bin. Ich bin immer für ein kleinen Spaß zu haben. Das ist meine Art mit mir und meiner Umgebung umzugehen.
Redaktion: Hast Du Vorbilder?
Sabrina : Da kann ich nur sagen das für mich meine Familie meine Vorbilder sind. Die halten immer zu mir und helfen mir in jeder Situation. Besonders meine Schwester, die mir immer zur Seite steht, ohne Sie währe ich nicht da wo ich jetzt bin. Wir sind trotz der weiten Entfernung zwischen uns immer im Kontakt, ich habe Ihr sehr viel zu verdanken.
Vielen Dank für dieses Interview.
Interview und Fotos
S.Tillner






