Spielerinnen im Interview: Katharina Schulte to Bühne

Redaktion: Hallo Katharina, stell dich uns doch mal vor.

Katharina: Hallo, meine Name ist Katharina Schulte to Bühne ich bin 22 Jahre alt und komme aus Hagen bei Osnabrück. Ich habe im Alter von neun Jahren, also vor jetzt fast 13 Jahren, im Jugendbereich meines Heimatortes angefangen Basketball zu spielen und habe dann am Ende mit den Hagen Huskies in der Zweiten Bundesliga spielen dürfen. Mit 18 bin ich dann für fast zwei Jahre in die Vereinigten Staaten gegangen, habe dort für die Northwest Nazarene University in Nampa/Idaho gespielt. Das Team hieß NNU Crusaders. Hier in Osnabrück bei den GiroLive Panthers spiele ich seit August 2011 also jetzt auch schon die zweite Saison.

Redaktion: Was machst du in deiner Freizeit nach dem Training?

Katharina: Ich mache neben dem Basketball noch eine Ausbildung zur Fremdsprachen Korrespondentin/Übersetzerin. Ich möchte gerne Englisch, Französisch und Spanisch als Fremdsprache lernen bzw. vertiefen, damit ich mir nach der Basketball Karriere etwas aufbauen kann. Sprachen haben mich schon immer interessiert, sodass ich später vielleicht im Bereich Außenhandel oder im Bereich Tourismus arbeiten kann, aber fest entschieden habe ich mich da noch nicht. Auch vom Zeitablauf passt es im Moment sehr gut, meine Schule geht so bis ca. 15 Uhr und abends ist dann Training mit dem Team der GiroLive Panthers.

Redaktion: Was hörst du in der freien Zeit für Musik und was für Filme schaust du dir gerne an?

Katharina: Musik höre ich wirklich alles. Wenn man sich meine Musiksammlung ansieht, ist da alles dabei von A bis Z. Alles Mögliche von Hip-Hop bis Rockmusik ... ich bin da ziemlich offen für alles. Was Filme angeht, bin ich kein Freund von Horror, lieber schaue ich mir eine Komödie an.

 Katahrina Schulte to Bühne

Redaktion: Im letzten Jahr hast du unter Peter Kortmann hier bei den Panthers trainiert, in diesem Jahr ist Christian Kaiser dein Head Coach. Vergleiche bitte mal diese beiden Personen miteinander.

Katharina: Das ist eine schwere Frage um das auf den Punkt zu bringen. Von meiner Seite muss ich sagen ist das persönliche Verhältnis zu Christian einfach besser. Es mag sein, dass andere das anders empfinden, aber ich denke, dass er auf meine Bedürfnisse besser eingeht als Peter im letzten Jahr. Im Trainingsbereich hat Christian ein paar Sachen von Peter übernommen, versucht aber hauptsächlich eigene Sachen zu machen wie z. B. bei den Systemen. Er hat keinen Spielzug aus der letzten Saison übernommen und alles neu aufgebaut. Es läuft wie man sieht gut, er hat das, was er sich vorgenommen hat, sehr gut für uns umgesetzt.Das konnte man am besten im Testspiel gegen Wolfenbüttel sehen, da haben wir taktisch guten Basketball gespielt.

Redaktion: Wie siehst du deine Rolle hier bei den Panthers?

Katharina: Ich sage immer von mir, dass ich nicht die Spielerin bin, die gerne im Vordergrund steht. Ich könnte mit der Rolle einer Führungsspielerin oder Leistungsträgerin mental glaube ich nicht so gut umgehen, weil ich mir wahrscheinlich selber dann auch zu viel Druck machen würde. Ich sehe mich eigentlich als gleichberechtigte Ersatzspielerin in der Mannschaft und mit der Rolle komme ich auch persönlich gut klar. In der letzten Saison stand ich immer im Schatten von Emma Cannon, in diesem Jahr ist das glaube ich etwas anders. Ich weiß, dass Jessica und Juliane wahrscheinlich die Startpositionen besetzten werden, aber das ist für mich auch vollkommen in Ordnung, ich bin nicht der Typ für die Starting five. Ich muss mir immer einen ersten Eindruck vom Spiel verschaffen, um dann eingreifen zu können, darum bin ich mit meiner Rolle bei den Panthers auch sehr zufrieden.

Katharina Schulte to Bühne

Redaktion: Was sind deine Ziele dieses Jahr mit den GiroLive Panthers?

Katharina: Ja natürlich die Klasse halten! Das ist unser Ziel, alles Weitere ist ein Bonus, den wir natürlich gerne mitnehmen würden.

Redaktion: Wie sind deine Pläne im Bezug auf den Basketball? Du bist noch jung; wie lange möchtest du noch spielen?

Katharina: Ich würde gerne noch lange Basketball spielen, aber ich habe seit längerer Zeit große Knieprobleme und deswegen auch schon das ein oder andere Mal ans Aufhören gedacht. Ich glaube leider nicht, dass ich in Zukunft noch auf diesem hohen Level Basketball spielen kann, aber ich denke, dass mich der Sport trotzdem weiterhin begleiten wird.

Redaktion: Vielen Dank für das Interview Katharina Schulte to Bühne

 

 

Interview und Fotos

S.Tillner

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